Hagn will gegen Cottbus weiter punkten

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Thomas Hagn möchte gegen Energie Cottbus die nächsten drei Punkte einfahren.

SpVgg Unterhaching - In der 80. Minute hatte Huub Stevens genug gesehen. Der Trainer des VfB Stuttgart erhob sich von seinem Platz auf der Haupttribüne, wandte sich zum Gehen. Zu de...

SpVgg Unterhaching - In der 80. Minute hatte Huub Stevens genug gesehen. Der Trainer des VfB Stuttgart erhob sich von seinem Platz auf der Haupttribüne, wandte sich zum Gehen. Zu dem Zeitpunkt stand es in der Großaspacher Mechatronik-Arena, in der die Reserve des VfB ihre Heimspiele austrägt, bereits 2:0 für die SpVgg Unterhaching. Der Endstand lautete 3:1 für die Gäste.

Die ersten zwei Treffer hatte Lucas Hufnagel (36., 55.) erzielt. Der 21-Jährige war selbst überrascht. „Das letzte Mal habe ich glaube ich bei der U19 doppelt getroffen“, erinnerte er sich. Bei frühlingshaften Temperaturen steuerte am Ende Kapitän Mario Erb das 3:0 bei, sehr zur Freude der etwa 30 mitgereisten Anhänger, die bereits nach dem 1:0 skandiert hatten: „Heeey, was geht ab, die Vorstadt steigt niemals ab!“

Dank des Erfolges klettern die Rot-Blauen auf Platz 17, verlassen die Abstiegsränge. Im Horoskop der SpVgg, die laut offiziellem Gründungstag am 1. Januar 1925 im Zeichen des Steinbocks steht, hieß es neulich: „Problemen mit Geduld und beruhigenden Argumenten zu begegnen, fällt Ihnen ab Mitte April leichter.“ Und tatsächlich: Am 17. April gelang der niederlagengeplagten Mannschaft beim 2:1 gegen Hansa Rostock der erste Sieg seit Wochen, nun legte der Drittligist nach.

„Es ist keine einfache Situation für die Truppe. Aber ich muss sagen: Respekt, wie die Jungs damit umgehen“, lobte Coach Claus Schromm. „Wir hatten uns fest vorgenommen, an unsere Leistung gegen Rostock anzuknüpfen“, sagte Thomas Hagn, „dass wir die Abstiegsplätze verlassen konnten, ist überragend. Jetzt gilt es, hart weiterzuarbeiten und die Serie gegen Cottbus fortzusetzen.“

Selbst die Tatsache, dass sich die Reserve-Schwaben großzügig am Kader des Erstliga-VfB bedienten, und Hachings Gegenspieler Didavi, Haggui, Kiesewetter und Rausch hießen, war kein Problem. „Wir haben uns nicht einschüchtern lassen, sondern einfach unseren Fußball gespielt“, sagte Hufnagel. Didavi gelang zwar noch das 3:1 – aber egal. Stevens war da schon längst weg, das Spiel hatte seinen Geschmack nicht getroffen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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