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Duathlon

EM-Titel! Sandra Morawitz feiert größten Erfolg ihrer Karriere

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Sie hat alle abgehängt: Sandra Morawitz kam in Viborg fünf Minuten vor der Zweitplatzierten ins Ziel.

Sie eilt von Erfolg zu Erfolg: Bei den Weltmeisterschaften Ende April war Sandra Morawitz in ihrer Altersklasse als Vierte ins Ziel gekommen. Nun stand die Hallbergmooserin ganz oben auf dem Podest: Die 41-Jährige gewann im dänischen Viborg den Europameistertitel über die Duathlon-Mitteldistanz.

Viborg/Hallbergmoos – Insgesamt holten die Athleten der Deutschen Triathlon Union (DTU) vier Mal Edelmetall – doch nur Morawitz ergatterte eine Goldmedaille.

„Ich bin gefahren, was das Zeug hält“, erzählt Morawitz nach ihrem erfolgreichen Abschneiden über die Mitteldistanz (10 Kilometer Laufen, 60 Kilometer Radfahren, 10 Kilometer Laufen). Denn nach den ersten zehn Kilometern lag sie noch auf Platz zwei. Eine Norwegerin führte in ihrer Altersklasse AK 40 die Konkurrenz an – und eine Dänin, die Morawitz von anderen Wettkämpfen gut kannte, war nach dem ersten Lauf knapp hinter ihr. Da die Dänin die Hallbergerin beim jüngsten Wettbewerb mit dem Rad überholt hatte, wollte Morawitz dieses Mal auf der Hut sein und gab daher auf den beiden 30-Kilometer-Runden im Sattel Vollgas. Und der Plan ging auf: Tatsächlich stieg die 41-Jährige – trotz Seitenböen und teilweise Gegenwind – als Erste ihrer Altersklasse vom Rad. Die Norwegerin hatte sie schnell abgehängt, und die dänische Konkurrentin konnte nicht zu ihr aufschließen.

Beim abschließenden Zehn-Kilometer-Lauf merkte Morawitz, die für den ASK München Süd startet, dass sie beim Radfahren viel Kraft gelassen hatte. Die vier Runden mit jeweils zwei Steigungen gingen ganz schön in die Knochen, die Beine wurden müde. Doch die 41-Jährige biss sich durch und behauptete auf dem zum Teil groben Kopfsteinpflaster ihre Führung. Die letzten Meter des Zieleinlaufs an der Kirche in Viborg konnte sie dafür in vollen Zügen genießen, denn ihr Mann Tom hatte ihr nach der dritten Runde den Vorsprung auf die Konkurrenz mitgeteilt. Mit einer Gesamtzeit von 3:25:46 Stunden kam Morawitz als Siegerin ins Ziel – fünf Minuten vor der Zweitplatzierten und neun Minuten vor der Dritten. Am Ende war sie von allen teilnehmenden Frauen die Sechstschnellste – zudem hatte sie die fünftbeste Radfahrzeit erzielt.

„Jetzt kommt für mich die schwerste Phase“, sagt die Athletin. „Denn nun muss ich bis zum 8. September meine Form bewahren.“ Da möchte sie bei der Duathlon-WM in Zofingen (Schweiz) über die lange Distanz starten. Morawitz: „Diese Europameisterschaft ist mein größter Erfolg, aber die Weltmeisterschaften in Zofingen werden meine größte Herausforderung.“ Immerhin stehen dort 10 Kilometer Laufen, 150 Kilometer Radfahren und 30 Kilometer Laufen an. „Ich hoffe, dass ich gesund und motiviert bleibe. Bei diesem Duathlon ist man acht, neun Stunden unterwegs – und die Form muss natürlich passen.“

Christiane Oldenburg-Balden

Quelle: Merkur.de

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