Hallbergmoos erlebt ein Finale mit Schrecken

- Hallbergmoos - Es bleibt dabei: Auch im zweiten Anlauf verlor der VfB Hallbergmoos gegen Türk Ingolstadt, aus dem 2:3 (wurde wegen eines Regelverstoßes des Unparteiischen-Gespannes annulliert) wurde ein 3:4 (1:2). Nach einem dramatischen Spiel geht man nun doch als Schlusslicht der Bezirksliga in die Winterpause.

Die erste Halbzeit war nach zuletzt bezirksligawürdigen Leistungen ein Rückschritt in die Steinzeit. Es stimmte praktisch nichts bei den Hausherren die wichtige Zweikämpfe verloren, unnötige Fehlpässe spielten und abgestellt geglaubte Fehler im Stellungsspiel offenbarten. So blieb es im Spiel nach vorne bei vereinzelten guten Ansätzen und nach hinten wackelte man bedrohlich. Türk Ingolstadt setzte folgerichtig die Highlights. In der 22. Minute rettete bei dem Schuss von Hugo Lopez noch die Latte für den VfB und in der 24. machte Fatih Taspinar das überfällige 0:1. Er musste abstauben, nachdem Torwart Zettl einen Flankenball nicht festhalten konnte. Allerdings war im Fünfmeterraum auch ein Türke zugegen, so dass der gute Schiedsrichter auch Foul am Keeper hätte pfeifen können. Das Tor änderte nichts. Vor dem 0:2 von Deniz Tasgin hatten die Gäste eine Handvoll Möglichkeiten, mit denen man die Partie vorzeitig hätte entscheiden können. Und dennoch schloss der VfB die erste Halbzeit mit einem blauen Auge ab. Kurz nach dem 0:2 schaffte Peter Oswald per Abstauber (44.) nach einem Hartshauser-Schuss den Anschluss. Man legte den ganzen Frust über eine miserable erste Hälfte in diesen Angriff.

In Durchgang zwei bekamen die Zuschauer dann das Gesicht des VfB der vergangenen Wochen zu sehen. Die Hausherren kämpften und schoben pausenlos an. Verdienter Lohn war das 2:2 durch den Fernschuss von Markus Klug und nach dem nächsten Kontertor (Taspinar, 66.) machte Michi Hobmeier per Kopf nach einer Schimmel-Ecke den nächsten Ausgleich.

Hallbergmoos erhöhte nun das Tempo und schnürte den Gegner ein, plötzlich war Leben in der Bude. Nur fehlten Peter Oswald (82.) und Nexhemedin Veseli (84.) bei ihren Schüssen Zentimeter zu dem in der Luft liegenden 4:3. Das fiel, aber auf der anderen Seite. Erst sah Binder Rot für die Grätsche von hinten und dann versenkte Hugo Lopez zum Schrecken der VfB-Fans den Freistoß (89.).

Quelle: Merkur.de

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