VFB Hallbergmoos - FC Neufahrn

- Das Wunder von Hallbergmoos findet nicht statt. Auch wenn der VfB bei seiner letzten Chance auf den Klassenerhalt einen großen Kampf lieferte, reichte es nicht. Nach dem 3:5 (0:2) beim TSV Rohrbach ist der Bezirksliga-Abstieg nicht mehr zu verhindern und die Mannschaft darf nächste Saison in der Kreisklasse einen neuen Versuch unternehmen.

Bezirksliga auf einen Blick

Die erste Halbzeit eines eigentlich ausgeglichenen Spiels war ein in der Entstehung seltsames Elfmeterschießen von Rohrbachs Startorjäger Jürgen Schlemmer gegen den VfB. In der siebten Minute wussten beide Teams nicht, was los war, als ein Rohrbacher im Strafraum hingefallen war und der Pfiff des Referees ertönte. Klarer war die Angelegenheit in Minute 43, als Garwin Holmes hingelangt hatte. Jürgen Schlemmer war das alles egal, er verwandelte den Witz-Elfer genauso souverän wie den berechtigten Strafstoß. In der zweiten Halbzeit war der VfB dann spielbestimmend, auch wenn man nur wenige wirklich gute Chancen hatte. Die Hausherren schossen nur zweimal aufs Tor und verhinderten so die Wende. Erst machte Killer Schlemmer das 3:0 (50.) und nach der Hallberger Aufholjagd mit Toren von Ahmet Masat (59.) und Peter Oswald (75.) setzte der eingewechselte Oliver Duchale in der 83. Minute den Todesstoß zum 2:4. Michael Hobmeier stellte noch einmal den Anschluss zum 3:4 her (86.) und der 3:5-Schlusspunkt in der 94. Minute hatte nur noch statistischen Wert.

Von wegen Alles oder Nichts! Im Abstiegskampf der Bezirksliga hatte der FC Arnsberg bei der Fahrt nach Neufahrn einen Punkt eingeplant. Dementsprechend stellte man sich hinten rein und ohne mitspielenden Gegner tat sich der FCN wie schon so oft in dieser Saison extrem schwer. Logische Konsequenz war ein Fußballspiel fast ganz ohne Torszenen und am Ende ein gerechtes 0:0. Auch wenn die Dramatik vor den beiden Toren ausblieb, war es aber kein schlechtes Spiel. Technisch gesehen war die Vorstellung der absolut bemühten Neufahrner durchaus sehenswert. Es fehlte nur der absolute Zug nach vorne und die Zielstrebigkeit, um das Bollwerk der Arnsberger zu durchbrechen. Bezeichnend für die erste Halbzeit war, dass es nur bei zwei Fernschüssen ansatzweise gefährlich wurde. Uwe Pappberger verfehlte das Ziel knapp und Christian Kübelbäck wurde in letzter Sekunde abgeblockt.

Für den FC Neufahrn spricht die taktische Cleverness, denn Arnsberg lauerte 90 Minuten lang auf einen Konter und fuhr dann mit dem erstrebten Punkt, aber ohne einen einzigen Torschuss nach Hause. In der 78. Minute hätte Neufahrns Geduldsspiel fast doch zum Erfolg geführt. Nach einer flachen Flanke von Murat Kilic kam Joker Sertac Arkis vor seinem Gegenspieler an den Ball, doch er verfehlte das Tor ganz, ganz knapp.

Quelle: Merkur.de

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