Fußball - Landesliga

VfB bleibt die Relegation verwehrt

+
Kopf hoch, Jungs! Die Hallbergmooser Fußballer können sich – auch wenn es nicht mehr für den Sprung auf Rang zwei gereicht hat – mit der besten Rückrunde in der VfB-Vereinsgeschichte trösten.

Zwölf Siege in 13 Spielen waren unter dem Strich zu wenig für die Fußballer des VfB Hallbergmoos, um noch einmal am Tor zur Bayernliga rütteln zu können. Der Landesligist bleibt auf dem dritten Tabellenplatz, weil der FC Deisenhofen mit 2:0 beim ASV Dachau gewann, sich dadurch die Vizemeisterschaft sicherte und daher nun in der Relegation gegen den FC Unterföhring spielt. Der VfB verabschiedete sich mit einem 2:0 (2:0) beim FC Moosinning in die Sommerpause.

Hallbergmoos – Die Hallberger erwischten einen perfekten Start in die Partie und führten schon mit 1:0, als Moosinning praktisch noch gar nicht auf dem Platz war. Fabian Diranko bediente Ben Held – und der markierte in seinem letzten Match für den VfB bereits in der zweiten Minute seinen ersten von zwei Abschiedstreffern. Im ersten Versuch traf der Stürmer den Pfosten und stocherte die Kugel dann mit viel Willen über die Linie.

In der Folgezeit sah es aber so aus, als würden die Hallbergmooser den Gegner ein wenig auf die leichte Schulter nehmen. „Das war eines unserer schwächsten Spiele“, bilanzierte Trainer Gedi Sugzda. Abstiegsrelegant Moosinning war die bessere Mannschaft – und somit blieb es mit etwas Glück bei der knappen Führung. Die Gastgeber schonten sich keineswegs für ihre anstehenden Abstiegsendspiele und gaben Vollgas. Noch vor der Halbzeitpause legte Held seinen zweiten Treffer nach (27.) und machte quasi vorzeitig den Deckel auf die Partie. „So etwas können nur Spitzenmannschaften“, sagte Sugzda über den Killerinstinkt seiner Truppe, die an einem schwachen Tag aus wenigen Möglichkeiten viel machte. Held verabschiedete sich aus Hallbergmoos mit 24 Buden in 32 Spielen – was in der Landesliga-Torjägerliste den vierten Platz bedeutet. Seinen jungen Sturmpartner Fabian Diranko (17 Tore in 33 Partien) hat der Routinier in den letzten Liga-Wochen dann doch ein gutes Stück abgehängt.

Zwei Tore zum Abschied: Ben Held – er wird Spielertrainer beim FC Schwaig – markierte in seiner letzten VfB-Partie seine Saisontreffer Nummer 23 und 24.

Nach dem zweiten Treffer wurden die Hallbergmooser besser und brachten den letzten Sieg der Saison am Ende sicher nach Hause. Es war ein standesgemäßer Abschied für zwei verdiente VfB-Fußballer, die am Samstag Servus sagten: Ben Held wird in der kommenden Saison Spielertrainer beim FC Schwaig, und Georg Ball geht zu seinem ehemaligen Verein VfR Garching zurück, kickt wieder in der Regionalliga. „Solche Spieler sind nicht zu ersetzen“, sagt Trainer Sugzda. Er ist jedoch überzeugt, dass die Hallbergmooser auch in der nächsten Runde eine starke Mannschaft haben werden. Die Planungen für die Zusammenstellung des neuen Kaders laufen bereits auf Hochtouren.

In der Saison 2019/20 gibt’s auch wieder starke Gegner in der Landesliga Südost. Denn der Verlierer des Duells Deisenhofen gegen Unterföhring wird sicher in diese Gruppe kommen. Zudem könnte mit dem Nachbarn FC Ismaning noch ein absolutes Schwergewicht dazustoßen: Auch dieser Club spielt in der Relegation und würde bei einer Niederlage gegen den 1. SC Feucht in der Liga des VfB antreten. Die Landesliga könnte noch deutlich stärker werden. VfB-Trainer Sugzda macht deutlich, dass sein Team mit dieser spektakulären Rückrunde ein Zeichen gesetzt habe und für den neuen Wettbewerb bereit sei. Die beste Halbserie in der VfB-Vereinsgeschichte sei aber keine Selbstverständlichkeit: „Mehr als zwölf Siege in 13 Spielen geht nur noch in der Theorie.“

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Trotz Unterstützung der Mannschaft: SpVgg Langenpreising feuert Trainer Hösl
Trotz Unterstützung der Mannschaft: SpVgg Langenpreising feuert Trainer Hösl
Grüne Heide feiert 2:2 gegen SVH-Reserve wie einen Sieg
Grüne Heide feiert 2:2 gegen SVH-Reserve wie einen Sieg
Uffinger Herbstdepression: SVU verliert auch gegen Real Kreuth
Uffinger Herbstdepression: SVU verliert auch gegen Real Kreuth
Abwehr-Routinier Johannes Heinle mit wichtigem Siegtor für den VfB Durach
Abwehr-Routinier Johannes Heinle mit wichtigem Siegtor für den VfB Durach

Kommentare