DKBC-Pokal

Hallbergmooser Kegler bieten dem übermächtigen Gegner Paroli

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Verdienter Sieger, fairer Verlierer: Die Spieler des VfB Hallbergmoos haben sich im Pokalduell mit dem Deutschen Serienmeister SKV Rot-Weiß Zerbst teuer verkauft.

Die Herren des VfB Hallbergmoos haben im Pokal-Achtelfinale mit 2:6 gegen Zerbst verloren. Dabei setzte sich ein VfB-Kegler sogar gegen Thomas Schneider durch.

Hallbergmoos – Sie haben sich hoch erhobenen Hauptes aus dem DKBC-Pokal verabschiedet: Vor einer rekordverdächtigen Kulisse von zeitweise mehr als 100 Zuschauern verloren die Zweitliga-Kegler des VfB Hallbergmoos im Achtelfinale gegen den übermächtigen Rekordmeister SKV Rot-Weiß Zerbst mit 2:6 Punkten und 3566:3704 Holz. Dabei holten sich die Hallbergmooser aber immerhin neun Satzsiege.

Im ersten Durchgang gingen Alexander Stephan, Mario Cekovic und Dietmar Brosi auf die Bahnen. Während sich die Gegner von Stephan und Cekovic, Jürgen Pointinger und Mathias Weber, gleich mal mit 179 und 160 Holz einen kleinen Vorsprung erspielten, zeigte sich Brosi im Duell mit dem Ex-Zollinger Thomas Schneider in glänzender Form – und gab mit 184 Holz und einem neuen Bahnrekord ein Statement ab. Jeweils einmal im laufenden Spiel konnten Cekovic und Stephan ihren Kontrahenten einen Satz streitig machen, mussten sich am Ende aber geschlagen geben. Cekovic unterlag mit 591:622 und Stephan mit 591:609.

VfB Hallbergmoos: Brosi läuft zu Höchstform auf

Noch spannender verlief die Begegnung zwischen Brosi und Schneider: Brosi spürte während des gesamten Spiels, dass er einen richtigen Lauf hatte. Doch erst nachdem er alle 120 Würfe absolviert hatte, blickte er auf die Ergebnistafel und sah, dass er Schneider drei Sätze abgenommen und das Match mit 647:618 Kegel für sich entschieden hatte. Damit hatte er zum zweiten Mal in seiner Karriere gegen Schneider gewonnen.

Ein wenig nervös: Thomas Schneider kam nur schwer in seinen Rhythmus.

Mit einem Rückstand von nur 20 Holz starteten Dan Mihaila, Tobias Kramer und Damir Cekovic in den zweiten Durchgang. Während Mihaila gegen Igor Kovacic chancenlos war und sein Spiel mit 565:653 Holz und 0:4 Sätzen abgeben musste, machte es VfB-Teamkollege Damir Cekovic seinem Gegner Florian Fritzmann zunächst nicht so leicht. Den ersten Satz sicherte sich Fritzmann mit nur einem Holz Vorsprung. Doch letztlich setzte sich der Zerbster doch deutlich mit 653:586 Kegel durch.

Besser lief es für Tobias Kramer: Da seine Knieoperation erst für Frühjahr 2020 anberaumt ist, konnte er mit dem Okay des Arztes an den Start gehen und machte direkt gegen Timo Hoffmann die ersten drei Sätze klar. Im vierten Satz wechselten die Zerbster Daniel Aubelj für Hoffmann ein – doch obwohl dieser den Abschnitt gewann, hatte Kramer den zweiten Mannschaftspunkt für den VfB Hallbergmoos eingetütet.

VfB-Abteilungsleiter sehr zufrieden

Unter dem Strich hatten die Zerbster zwar 138 Kegel mehr als das Heimteam, doch VfB-Abteilungsleiter Sepp Niedermair zeigte sich sehr zufrieden: „Die Zerbster haben verdient gewonnen, aber meine Spieler haben schön dagegengehalten – ich bin stolz auf sie.“ Und Sportreferent Heinrich Lemer betonte: „Es war ein toller Wettkampf mit einem achtbaren Ergebnis. Die Hallbergmooser haben gezeigt, dass sie mittelfristig das Potenzial für die 1. Liga haben.“

Thomas Schneider analysierte am Ende noch mal seine Partie gegen Dietmar Brosi: „Ich hatte mir, da ich auf den Bahnen in Hallbergmoos trainiere, vorgenommen, gut zu spielen. Dadurch ist bei mir Nervosität aufgekommen. Ich bin schwer in die Würfe reingekommen – und Dietmar hat ein solides und hochwertiges Spiel gezeigt.“

Christiane Oldenburg-Balden

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Quelle: Merkur.de

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