Futsal in Gymnasium-Turnhalle

Hallencup beim TuS Holzkirchen

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Landkreis-Teams im Duell: Im vergangenen Jahr waren mit dem TuS Holzkirchen (in Weiß) und dem TSV Bad Wiessee (in Gelb) noch zwei Mannschaften aus der Region am Start. Heuer ist der TuS die einzige.

Es ist wieder Hallencup: Heuer kämpfen nur sechs Teams um den Gruppensieg im Kreis Zugspitze Ost. Gastgeber am Samstag ist erneut der TuS Holzkirchen.

Holzkirchen – Im Trend befindet sich der rollende Ball auf Hallenboden eher nicht. Trotzdem lässt sich technisch feiner Futsal im Trockenen auch in diesem Jahr wieder im Landkreis beobachten, wenn der TuS Holzkirchen am Samstag ab 13 Uhr erneut Gastgeber des Lotto Bayern Hallencups ist. Unter sechs Mannschaften, die in der Turnhalle des Holzkirchner Gymnasiums jeweils gegeneinander antreten, sollen sich die Besten im Zugspitz Kreis Ost herauskristallisieren. Diese qualifizieren sich für die Zugspitz-Meisterschaft.

Vom Holzkirchner Bayernliga-Team stehen neben Torhüter Benedikt Zeisel nur wenige Akteure im Kader. „Von der Ersten Mannschaft sind voraussichtlich nur drei Spieler dabei, den Rest stellt die Reserve“, erklärt Zeisel. Der Schlussmann steht dem Futsal ohnehin kritisch gegenüber: „Ich halte von dem Turnier gar nichts. Der Futsal wird vom Verband künstlich aufgewertet.“ War im vergangenen Jahr noch der TSV Bad Wiessee dabei, ist Holzkirchen als Gastgeber in diesem Jahr die einzige Mannschaft aus dem Landkreis. Die SG Hausham sagte im vergangenen Jahr ihre Teilnahme kurzfristig ab.

Heuer spielen neben dem TuS der SC Rot-Weiß Bad Tölz, der FC Deisenhofen, der ASC Geretsried, die DJK Waldram und der SV Münsing-Ammerland um den Turniersieg im Kreis Zugspitze Ost. „Ein normales Hallenfußballturnier hätte viel mehr Reiz“, meint Zeisel und fügt auf seine typisch ehrliche Art an: „Man sieht es ja alleine schon daran, wie viele Mannschaften sich für diese Turnier noch finden.“

Immerhin, was Zeisel freuen dürfte, die Torhüter haben beim Futsal ein kleineres Tor zu verteidigen, als beim Hallenfußball. Das macht es einerseits für die Feldspieler schwieriger, andererseits regt es die Teams an, spielerischer zu agieren, anstatt die Brechstange auszupacken.

Was letztlich attraktiver anzusehen ist, muss jeder Zuschauer für sich entscheiden. Am wichtigsten ist ohnehin ein möglichst verletzungsfreier Turniertag, wie Zeisel meint: „Ich hoffe, es tut sich keiner weh.“

Quelle: Merkur.de

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