Hachings Gegner Münster im Hoch

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Zwangspause für den zuletzt sehr agilen Alon Abelski: Der 25-Jährige wurde für vier Spiele gesperrt.

SpVgg Unterhaching - Endspurt des Fußball-Jahres in der Dritten Liga. Zum vorletzten Auswärtsspiel reist die SpVgg Unterhaching am Samstag nach Münster. Können die Hachinger beim Tabellen-Zweiten nach dem erlösenden Sieg gegen Dresden nachlegen?

Wünschenswert wäre es, denn durch den Erfolg vor zwei Wochen hat sich in der Tabelle kaum etwas verändert. Nach wie vor hat die SpVgg auf den ersten Abstiegsplatz nur ein kleines Polster von drei Punkten, das mit einer Niederlage womöglich schon vollständig aufgebraucht wäre. In den letzten fünf Partien des Jahres – nur noch zwei zählen dabei zur Vorrunde – sind also weitere Punkte nötig, um nicht auf einem Abstiegsplatz zu überwintern.

Dass das nicht das vorrangige Vorhaben für seine Mannschaft ist, bekräftigte Trainer Christian Ziege gestern. „Wir wollen am Ende der Saison über dem Strich stehen, das ist unser Ziel.“ Zwar gibt der 42-Jährige auch zu, dass „es natürlich schön wäre, wenn die Spieler mit einem Platz überhalb des Striches in den Urlaub gehen“, aber: „Das ist nicht so wichtig. Wir wollen jetzt einfach noch so viele Punkte wie möglich holen.“

Beim Tabellen-Zweiten, der zuletzt viermal in Folge nicht verlor und dabei die beiden Heimspiele gegen die Aufstiegskonkurrenten Bielefeld und Duisburg gewinnen konnte, kein einfaches Unterfangen. „Jedes Spiel ist schwer, auch in Münster, die haben jede Menge Selbstvertrauen“, sagt Ziege, erinnert aber an den Befreiungsschlag vor der Länderspielpause: „Selbstvertrauen hatte Dresden auch und wir haben gewonnen. Wir gehen das Spiel in Münster an wie jedes andere auch.“ Und Mittelfeldspieler Lucas Hufnagel betont: „Das wird kein leichtes Spiel, Münster ist gut drauf. Aber wir brauchen keine Angst zu haben, weil wir schon gesehen haben, dass wir gegen jeden Gegner mithalten können.“ Alon Abelski wird erst im letzten Spiel vor der Winterpause wieder mitmachen dürfen, der 25-Jährige wurde nach seiner Roten Karte gegen Dresden für vier Spiele gesperrt. Eine angemessene Strafe nach einem rüden Foul und anschließender Disziplinlosigkeit gegenüber dem Schiedsrichter. Intern hat Ziege seinem Kreativmann deshalb aber keine Strafe auferlegt – weil er die Situation schlicht ganz anderes gesehen hat. „Erstens war es kein Foul, zweitens kann ich den Rest nicht nachvollziehen. Ich hab mir die Bilder angeschaut.“ Auf einen Protest gegen die Sperre verzichtete die SpVgg dennoch: „Weil man ja weiß, dass sich das dann auch in eine andere Richtung entwickeln kann.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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