VfR hat alle Trümpfe in der Hand

Vor Hankofen-Spiel: Garching träumt vom Aufstieg

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Den Stempel des ewigen Zweiten loswerden: Die Garchinger Fußballer wollen als Meister aufsteigen.

VfR Garching - Sechs Spiele vor dem Saisonende ist alles anders geworden für den VfR Garching. Nach dem Verzicht des Zweiten SV Pullach ist der Tabellenführer der Bayernliga nahe am Aufstieg.

Vier Siege und ein Unentschieden reichen im Schlussspurt beginnend mit dem Heimspiel gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (Sonntag, 15 Uhr).

Garchings Trainer Daniel Weber weiß sehr gut, dass seine Mannschaft alle Trümpfe in der Hand hat. Garching kann sich in einem eher mäßig schweren Restprogramm noch ein Remis und eine Niederlage leisten unabhängig von den Resultaten der aufstiegswilligen Konkurrenz, die noch munter gegeneinander und meist auch gegen Pullach spielen muss. Weber warnt dennoch vor Rechenspielen, wie viele Punkte reichen könnten: „Jedem der Verfolger ist es zuzutrauen, alle sechs Spiele zu gewinnen.“

Garchings Trainer nimmt deshalb den auf die Regionalliga verzichtenden SV Pullach mit derzeit zwei Punkten als Psychokniff: „Pullach möchte trotzdem Bayernliga-Meister werden. Und wir wollen das auch, um trotz aller Aufstiege in den vergangenen Jahren den Stempel des ewigen Zweiten los zu werden.“

Der VfR möchte nach nun vier Siegen in Serie mit drei Topteams (Rosenheim, Heimstetten, Pullach) nun von Spiel zu Spiel sehen. Weber verbietet den Gedanken, dass nach dem auf dem Papier eher einfachen Programm gegen Hankofen (Heim), Kirchanschöring (Auswärts) und Kottern (Heim) die Regionalliga schon fix sein könnte. Weber erwartet die im Abstiegskampf steckenden Mannschaften nicht mehr so destruktiv wie in der Vorrunde: „Diese Mannschaften spielen natürlich nicht mit Hurra nach vorne, müssen aber etwas tun, um nicht wieder in die Relegationsplätze zu rutschen.“

Für den Neustart in der Viertklassigkeit haben die Garchinger bereits frühzeitig ihren Wunschkandidaten für das Sturmzentrum gefunden. Vom FC Pipinsried kommt der 27-jährige Manuel Eisgruber. Er hat heuer in der Bayernliga elf Tore in 25 Spielen geschossen und sich deutlich zum Vorjahr (19 Spiele, vier Tore) gesteigert. Vor Pipinsried traf er in vier Spielzeiten für den Bezirksligisten SV Sulzemoos 71 mal bei 112 Einsätzen.

„Bei Stürmern musst du früh dran ein“, sagt Trainer Daniel Weber, der seinen aktuellen Kader komplett beisammen hält. Vier bis fünf Zugänge möchte er holen und hat bereits seine Wunschkandidaten angesprochen. Er spürt schon jetzt, als wahrscheinlicher Bald-Regionalligist für Amateurfußballer aus der Region sehr sexy zu sein.

Aufstellung: Maus – M. Niebauer, Gürtner, Mayer, Suck – Ball, de Prato – Staudigl, D. Niebauer, Vatany (Rojek) – Loibl.

Text: Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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