Hartl-Elf trumpft gegen Egling erstaunlich stark auf

- Kantersieg des FC Emmering hätte noch höher ausfallen können

VON DIETER METZLER Emmering - Eine Viertelstunde lang hielt sich der Tabellenvorletzte vom SC Egling gestern Nachmittag wacker gegen den FC Emmering, dann ging die spielerische Ordnung beim Landkreisnachbarn verloren. Es war schon erstaunlich, mit welcher Leichtigkeit die Elf von Trainer Sebastian Hartl den Aufsteiger deklassierte. Bei mehr Konzentration im Abschluss wäre sogar mehr als ein 6:0 möglich gewesen. <P>Die Begegnung war schon zur Pause entschieden. Nachdem Markus Proschinger, der wieselflinke Tobias Fuchshuber und Walter Neubauer gute Chancen der Platzherren ungenutzt ließen, überlistete Sascha Tochtermann mit einem Schuss von der Torauslinie ins kurze Eck den Eglinger Schlussmann Eduard Steiner. Nach dem Führungstreffer spielte der FCE sichtlich befreiter auf, und bei den nach sechs Niederlagen in Folge bereits jetzt schon mit dem Rücken zur Wand stehenden Gastgebern ging nicht mehr viel zusammen. <P>Die Hartl-Truppe spielte ihr Pensum konzentriert und routiniert herunter, ohne dabei ein hohes Tempo anzuschlagen. Das ließen schon die hochsommerlichen Temperaturen nicht zu. Mit einem überlegten Lupfer über den Eglinger Torhüter schloss Alexander Boos zehn Minuten nach dem Führungstreffer einen Alleingang auf dem linken Flügel erfolgreich ab, und nach einem dummen Foul von Achim Mühlberger an Christian Scherer verwandelte Sascha Tochtermann den fälligen Strafstoß zum 3:0 Pausenstand. <P>Zuvor hatte FCE-Kapitän Stephan Steinbeißer Pech, als er im Anschluss an einen Eckball nur den Pfosten traf. <P>Geschehen nach Belieben beherrscht <P>Auch nach dem Wechsel beherrschte der Tabellenvierte aus Emmering das Geschehen nach Belieben. Bei den Platzherren erlahmten zusehends die Kräfte. Selbst Abwehrstratege Robert Knopek und Libero Martin Ufer tauchten im gegnerischen Strafraum auf. <P>Beim 4:0 musste aber wieder Sascha Tochtermann ran. Sebastian Jakob war von Manfred Lichner nur durch ein Umrempeln auf dem Weg zum Tor aufzuhalten. Den zweiten Strafstoß verwandelte Tochtermann ebenso sicher wie den ersten. Die erste große Chance im zweiten Abschnitt für die Eglinger vergab der bis dato mit vier Treffern erfolgreichste Eglinger Stürmer Walter Neubauer, als er freistehend das Leder am langen Eck vorbeischoss. <P>Als der vor dem Spiel für den 350. Einsatz geehrte Siegfried Steger Alex Boos von den Beinen holte, jagte Sebastian Jakob den Freistoß mit Wucht zum 5:0 in die Maschen. Eglings Torhüter riss es dabei fast die Hände weg. Mit einem Traumtor meldete sich der eingewechselte Tobias Jakob zurück. Ansatzlos versenkte er den Ball aus gut 25 Metern genau im linken Kreuzeck. <P>Nachdem Tobias Fuchshuber der Ehrentreffer verwehrt blieb, als bei seinem Schuss das Leder an die Querlatte krachte, hätte im Gegenzug Sascha Tochtermann besser auf den mitgelaufenen Nizam Kayar abgespielt, als es selbst zu versuchen. Vielleicht dachte der nun mit zehn Treffern die Torjägerliste anführende Tochtermann da schon an eine Aufbesserung seiner persönlichen Torausbeute. <P></P>

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Meistgelesen

Grüne Heide feiert 2:2 gegen SVH-Reserve wie einen Sieg
Grüne Heide feiert 2:2 gegen SVH-Reserve wie einen Sieg
Uffinger Herbstdepression: SVU verliert auch gegen Real Kreuth
Uffinger Herbstdepression: SVU verliert auch gegen Real Kreuth
SpVgg Kammerberg lässt zwei Punkte beim VfB Eichstätt II liegen
SpVgg Kammerberg lässt zwei Punkte beim VfB Eichstätt II liegen
Dorfener Pleite gegen das Schlusslicht
Dorfener Pleite gegen das Schlusslicht

Kommentare