SVH gibt sich trotz Flaute entspannt vor Partie gegen Landsberg

Hasenbeck: "Sind überzeugt ein positives Ergebnis zu holen"

Meldet sich zurück aus dem Krankenstand: Manuel Duhnke (m.) ist einsatzbereit für das Landsberg-Spiel. Foto: : FÖRTSCH/A

Heimstetten – Hinterher hat sich Lennart Hasenbeck noch mal das Video angeschaut und mitgezählt. Elfmal, so sagt es der Co-Trainer, habe sich sein SV Heimstetten im Duell bei der SpVgg Hankofen-Hailing vors gegnerische Tor kombiniert und sei dort zu einer Chance gekommen.

Der Haken daran: Kein einziges Mal lag der Ball am Ende all dieser Spielzüge im Netz, sodass letztlich trotz der drückenden Überlegenheit eine 0:2-Niederlage zu Buche stand.

Und dennoch betont Lennart Hasenbeck vor dem heutigen Heimspiel des Bayernligisten gegen den TSV Landsberg (19.30 Uhr): „Jeder, der das Hankofen-Spiel gesehen hat, weiß, dass wir weit entfernt sind von einem Tal.“ Dass Heimstetten sich in einem solchen befindet, legen jedoch die jüngsten Ergebnisse nahe: Zuletzt kam der Klub gegen Vilzing und Kirchanschöring jeweils nur zu einem 2:2, danach folgte eine 1:7-Klatsche in Rain sowie eine weitere Niederlage in Hankofen. Und zu allem Überfluss flog man auch aus dem Pokal – wenngleich gegen den Drittligisten Unterhaching.

„Das 1:7 in Rain hat wehgetan, weil es eine unnötige Geschichte war“, sagt Hasenbeck. „Das hat auch außerhalb der Kabine geschmerzt.“ Inzwischen jedoch sei dieser Rückschlag vergessen: „Gerade in dieser Woche hat die Mannschaft unglaublich gut trainiert“, betont der Coach. „Wir sind alle überzeugt, dass wir gegen Landsberg wieder ein positives Ergebnis holen.“

Zumal sich die Personalsituation langsam aber sicher entspannt: Sowohl Innenverteidiger Peter Beierkuhnlein als auch Dominik Schmitt haben nach ihren Verletzungen wieder trainiert. Gleiches gilt für Ex-Profi Paul Thomik, der in den Einheiten einen „sehr guten Eindruck“ hinterlassen habe, sagt Hasenbeck. Inwieweit es bei diesem Trio für einen Einsatz in der Startformation reiche, bleibe jedoch abzuwarten. Wieder genesen nach seiner Krankheit ist auch Offensivmann Manuel Duhnke; demgegenüber muss Muhamed Aladdinoglu infolge seiner Roten Karte in Hankofen die nächsten drei Partien aussetzen.

Ebenfalls weiter fehlen wird Orhan Akkurt, der gerade beim jüngsten Festival der verpassten Chancen schmerzlich vermisst wurde. Schließlich hatte der Altmeister, ehe er sich im Pokal einen Außenbandriss im Sprunggelenk zuzog, schon wieder fünf Tore in sieben Ligaspielen erzielt.

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Zetterer, Wellmann, Hintermaier, Mömkes, Regal, D. Schmitt, Steimel, Date, Riglewski, Nappo.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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