Die gute Seele des FC Ismaning

"Hasso" Berger vom Landkreis München ausgezeichnet

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Helfer im Mittelpunkt: (v. l.) Kreisrat Max Kraus, Bürgermeister Alexander Greulich, Johann „Hasso“ Berger, Kreisrat Helmut Horst und FCI-Vorstand Herbert Baur.

FC Ismaning - Sie sind so etwas wie die Mädchen für alles beim FC Ismaning: Die drei Platzwarte. Einer von ihnen wurde nun geehrt vom Landkreis, weil er sich seit 26 Jahren ehrenamtlich engagiert.

<!-- mediasuite internal html copy --><p>Ohne sie geht gar nichts. Wenn am Samstagnachmittag der FC Ismaning mit seiner Landesliga-Spitzenmannschaft in das Prof. Erich Greipl Stadion einläuft, haben viele Helfer schon ihren Job getan. Nicht wenige sehen in den drei Platzwarten Herz und Seele des Vereins: Johann Berger, Jupp May und Freddy Greiner arbeiten ehrenamtlich als Platzwarte und leben seit Jahrzehnten für den FC Ismaning. Berger, den alle in Ismaning nur als „Hasso“ kennen, wurde kürzlich vom Landkreis München geehrt für 26 Jahre in seinem Ehrenamt. Den Teller bekam er von den Ismaninger Kreisräten und Bürgermeister Alexander Greulich überreicht.</p><p>Der 71-jährige Rasenpfleger ist ein Vorzeigefunktionär und ein Ismaninger Original. Durchschnittlich dreimal die Woche ist Hasso Berger im Stadion des FC Ismaning an der Leuchtenbergstraße im Einsatz und hat damit mindestens den gleichen Aufwand wie die Spieler. Allerdings stehen die drei Platzwarte nie im Rampenlicht, wenn sie im Rasen Löcher stopfen, die Linien markieren und vor den Heimspielen alles sauber machen. Für die Zuschauer säubern sie die Sitzschalen auf der Haupttribüne und sammeln nach den Spieltagen den Abfall ein, den die Fans liegen gelassen haben.</p><p>Die drei Platzwarte sind die guten Seelen des Ismaninger Fußballvereins. Sie leben für den FCI und sorgen seit Jahren für beste Spielbedingungen. Nur wenn einmal ein Trainer die Niederlage auf den Platz schiebt, herrscht bei den treuen Helfern dicke Luft. Johann „Hasso“ Berger, der beim FCI so etwas wie das Mädchen für alles ist, würde sich als kleines Dankeschön Folgendes wünschen: „Das Schönste wäre im Sommer der Aufstieg in die Bayernliga“, sagt er mit einem Augenzwinkern.</p><p>Den Aufstieg konnte Bürgermeister Alexander Greulich bei der Ehrung für den Landkreis München freilich nicht versprechen. „Sie erledigen unheimlich viel Arbeit exakt und gut“, sagte Greulich, „seit Ewigkeiten machen die Platzwarte alles richtig.“ Auch wenn die Gemeinde viel unterstützen kann, letztlich leben die Vereine aber von diesen ehrenamtlichen Persönlichkeiten. Und vor diesem Hintergrund ist Greulich besonders stolz auf seine Gemeinde: „Ismaning kann sich stolz schätzen, so viele von diesen Persönlichkeiten zu haben.“</p>

Quelle: fussball-vorort.de

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