Hausaufgaben mit Pulsuhren überprüft

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Heiko Herrlich verpasst seinen Jungs bereits jetzt den Feinschliff für die Rückserie.

SpVgg Unterhaching –  Die SpVgg ist fleißig, nicht nur auf dem Platz. Denn es könnte laut Geschäftsführer Florian Rensch durchaus sein, dass man personell bis zum 31. Januar noch etwas nachlegt.

Mit Deniz Sari, der sich in der Vorrunde keinen Platz im Profi-Kader erkämpfen konnte, verzeichnete die SpVgg Unterhaching zur Winterpause bisher einen Abgang. Weitere sind derzeit nicht absehbar, obwohl man im Sportpark weiter hofft, auch Patrick Amrhein und Filip Krstic von der Gehaltsliste zu bekommen. Beide sollen den Klub verlassen, haben aber bislang keine neuen Vereine gefunden. Dass es noch Neuzugänge geben wird, die die Mannschaft in der Rückrunde verstärken werden, ist dagegen durchaus wahrscheinlich.

Obwohl Trainer Heiko Herrlich nämlich schon vor Wochen verkündet hatte, mit dem aktuellen Kader auch den Rest der Saison bestreiten zu wollen, scheinen Neuverpflichtungen trotz aller finanziellen Engpässe möglich. „Sollte sich etwas ergeben, werden wir etwas tun“, sagte Geschäftsführer Florian Rensch – wohlwissend, dass Unterhaching längst nicht mehr die erste Adresse von vereinslosen Fußballern ist. Es sei „nicht ausgeschlossen, dass wir noch jemanden verpflichten. Wir halten Augen und Ohren offen.“ Anscheinend haben die Hachinger dabei aber längst konkret Kandidaten an der Hand. „Die Wechselperiode dauert bis 31. Januar, bis dahin haben wir Zeit“, so Rensch. Für welche Mannschaftsteile die SpVgg Verstärkungen sucht, ist dabei unbekannt. Die größten personellen Engpässe tauchten in der Vorrunde der bisher gespielten Saison im Abwehrbereich auf.

Mit dem aktuellen Kader arbeitet Heiko Herrlich unterdessen bereits am Feinschliff für den Rest der Saison. Weil die Vorbereitung nur rund zwei Wochen dauert, fällt der übliche Konditions-Marathon zum Start der Vorbereitung in diesem Jahr aus. Den mussten die Spieler schon in ihrem Weihnachtsurlaub erledigen. „Alle haben Pulsuhren bekommen, um ihr Programm zu überwachen“, verriet der Chefcoach, „die werden von uns am Computer ausgelesen. Damit können wir sehen, ob die Spieler ihre Hausaufgaben im konditionellen Bereich gemacht haben oder nicht. Verstecken kann sich keiner, betrügen ist unmöglich...“

von Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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