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Bittner verspricht Wiedergutmachung - und kündigt personelle Veränderungen beim SE Freising an

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Spielertrainer Florian Bittner (li.) ist mit der Vorbereitung des SEF insgesamt zufrieden.
Spielertrainer Florian Bittner (l.) hofft gegen die SpVgg Landshut auf die ersten Punkte.. Auf welcher Position er selbst spielen wird, ist noch offen. © Michalek

Fünf Gegentore, null Punkte - der Saisonstart der Freisinger ging ziemlich daneben. Im Heimdebüt gegen die SpVgg Landshut soll deshalb einiges anders werden.

Freising - Angesichts der drohenden Temperaturen wär es eigentlich keine schlechte Alternative, doch auf die kalte Dusche zum Saisonauftakt gegen Geretsried hätte SEF-Coach Florian Bittner verzichten können. Viel hatten sich die jungen Freisinger vorgenommen – ein wenig stolperte der SEF über die eigenen Erwartungen. Deswegen: Alles auf Null zum Heimauftakt gegen die SpVgg Landshut am Dienstagabend (19.30 Uhr, Stadion Savoyer Au).

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„Auch letztes Jahr haben wir das erste Spiel mit fünf Gegentoren verloren“, versuchte sich Bittner sogleich in Zweckoptimismus, „es gibt einiges zu verbessern“. Schade, dass es in Geretsried am Samstag keinen BFV-Livestream gab, „einiges“ schmunzelte Bittner schon fast, „hätte ich mir da anschauen können“. In der Abwehr etwa, wo Freising mit Mayr, Schmid und Bittner eigentlich mit drei erfahrenen Akteuren agiert hatte, aber einen rabenschwarzen Tag erwischte und Geretsried stellenweise zum Toreschießen einlud. Und auch in der Offensive sehen die Freisinger Verantwortlichen gehörig Luft nach oben. Die letzten Meter wollten nicht klappen, das letzte Zuspiel, der finale Pass. Wie etwa beim 1:2, als Alexander Eppink auf Marcos Hones durchsteckte und der eiskalt einnetzte. Eine Co-Produktion der beiden Neuen.

Daniel Zanker wird aus privaten Gründen fehlen

Dennoch, es gab viel zu monieren nach dem Betriebsausflug ins Alpenvorland. Eine Trainingseinheit blieb am Montagabend, da galt es, an einigen Stellschrauben zu drehen. „Wir werden rotieren“, signalisierte Bittner für das erste Heimspiel. Einerseits, weil Daniel Zanker aus privaten Gründen sicher fehlen wird. Und zum anderen taten sich einige Akteure nicht wirklich hervor, weswegen die SEF-Elf anders aussehen wird gegen Landshut.

Nur eines ist klar: „Am System werden wir erst einmal nicht drehen“, so Bittner, „das haben wir die ganze Vorbereitung geübt“. Heißt: Auch daheim werden die Freisinger erstmal mit zwei Stürmern auflaufen. Ob dieses Duo dann wieder Hones/Brudtloff heißen wird, bleibt abzuwarten. Alternativen wären Eppink von Anfang an oder auch Bittner, der sich selbst vorne reinstellen könnte, alternativ auch Neuzugang Selim Magat.

Körperbetonte Spielweise der Landshuter: SEF muss den Kampf annehmen

Beobachtet haben die Freisinger indes auch Gegner Landshut – und haben ihre Schlüsse gezogen. Sehr körperlich würde die Spiele agieren, „das waren in den letzten Jahren immer umkämpfte Spiele.“ Zudem, und das sind Parallelen zu den Lerchenfeldern, bringen die Dreihelmenstädter ebenfalls Jahr für Jahr talentierte Jugendspieler heraus. „Zusammen mit einigen erfahrenen Spielern wird das sehr interessant.“ In erster Linie muss der Blick aber auf die eigene Leistung gerichtet sein. „Wir werden besser auftreten“, verspricht Bittner, „und vor allem müssen wir den Kampf annehmen.“

ms

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