Der SV Heimstetten braucht den magischen Moment

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„Den Kopf sauber kriegen“: Heimstettens Trainer Vitomir Moskovic stimmt seine Spieler auf die Begegnung ein.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten steht in der Abstiegsrelegation mit dem Rücken zur Wand: Nach dem 0:1 im Hinspiel braucht der Noch-Regionalligist am Sonntag einen Heimsieg gegen den FC Amberg, um nicht vorzeitig in die Bayernliga abzurutschen.

Der Sportpark Heimstetten hat in den vergangenen Jahren manch magischen Moment erlebt. Etwa vorige Saison, als Publikumsliebling Marco Bläser mit seinen Last-Minute-Toren gegen Aschaffenburg und Hof den SV Heimstetten zum Klassenerhalt schoss. Oder, das ist nun schon drei Jahre her, als der SVH in der Aufstiegsrelegation die SpVgg Landshut nach einem dramatischen Elfmeterschießen niederrang.

Nun braucht der Noch-Regionalligist abermals einen magischen Moment vor heimischen Kulisse. Denn nach dem 0:1 im Hinspiel der Abstiegsrelegation gegen den FC Amberg steht der SVH mit dem Rücken zur Wand. Sollte sich der Klub am Sonntag ab 16 Uhr nicht gegen die Oberpfälzer durchsetzen können, dann wäre der Abstieg besiegelt. Der SV Heimstetten – eines der Gründungsmitglieder der 2012 eingeführten Regionalliga Bayern – müsste in die Bayernliga absteigen.

„Mein Gefühl ist trotz des Hinspiels nicht so schlecht“, sagt Manager Michael Matejka, der jedoch betont: „Amberg hat eine starke Mannschaft.“ Daher glaubt Matejka: „Wer sich in diesem Duell durchsetzt, der bleibt auch in der Liga.“ Dieser Satz wird zumindest die Anhänger des VfR Garching aufhorchen lassen. Denn der Ligarivale hat im zweiten Relegations-Hinspiel den FC Pipinsried mit 6:2 überrollt und wird nun wohl den Sieger des Duells Heimstetten gegen Amberg herausfordern. Nur wer sich in diesen Partien am 10. und 13. Juni durchsetzt, löst das Ticket für die Regionalliga.

So weit freilich wollen sie beim SVH noch nicht denken. Vielmehr gehe es nach der Hinspielpleite darum, „den Kopf sauber zu kriegen“, wie Vitomir Moskovic es formuliert. Auch der Trainer gibt sich zuversichtlich: „Ich glaube an die Truppe und bin überzeugt, dass wir uns durchsetzen.“ Personell hofft Moskovic, dass seine zuletzt angeschlagenen Außenverteidiger Maximilian Hintermaier und Maximilian Bauer wieder fit werden. Nicht dabei sein werden Memis Ünver (Innenbandriss) und Daniel Steimel (Muskelfaserriss). Dazu fehlen weiter Andreas Neumeyer und Steven Toy, die sich in den Urlaub verabschiedet haben. Keeper Marijan Krasnic saß in Amberg zwar erstmals nach seiner Verletzung wieder auf der Bank, jedoch ist er noch nicht fit. Daher wird Igor Pintar wohl erneut zwischen den Pfosten stehen.

Voraussichtliche Aufstellung: Pintar, Ehret, De La Motte, Kubina, Hintermaier, Paul, Seferings, Nappo, D. Schmitt, Duhnke, Majdancevic.

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Quelle: fussball-vorort.de

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