Heimstetten bringt Kickers nur kurz in Bedrängnis

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Da fängt gut an: Sammy Ammari dreht nach dem 1:0 zum Torjubel ab.

SV Heimstetten - Geführt und doch verloren: Die Fußballer des SV Heimstetten haben dem FC Würzburger Kickers am Freitag beim 1:2 (1:1) lange Zeit Paroli geboten – doch am Ende siegte der Regionalliga-Spitzenreiter verdient.

SVH-Trainer Rainer Elfinger hatte seine Startformation gegenüber dem 1:3 bei Nürnberg II umgestellt: Für den grippegeschwächten Valentin De la Motte kam Neuzugang Maximilian Hintermaier ins Team. Der Ex-Kirchheimer spielte links in der Viererkette, Clemens Kubina rückte dafür in die Mitte.

Schnell zeigte sich, was das größte Problem für die körperlich unterlegene SVH-Abwehr werden würde: die gut getimten hohen Flanken der Gäste. Heimstetten begann betont defensiv, strikt darauf bedacht, im Duell mit der Würzburger Torfabrik (18 Treffer) unbedingt einen frühen Rückstand zu verhindern. Die Gäste erarbeiteten sich wie erwartet ein optisches Übergewicht, bauten aber keinen echten Druck auf. Wenn sie durchkamen, dann vor allem mit langen Diagonalpässen. Heimstetten macht im Mittelfeld die Räume eng, versuchten dann bei Balleroberung Danijel Majdancevic, Marcel Ebeling oder Sammy Ammari einzusetzen.

Nachdem die Anfangsphase unfallfrei überstanden war, wurden die Platzherren mutiger: Nils Ehret probierte es im Anschluss an einen Freistoß von Dominik Schmitt mit der Hacke, setzte den Ball aber genau in die Arme des gut postierten Robert Wulnikowski (20.). Nur 60 Sekunden später konnte der Kickers-Keeper einen 17-Meter-Schuss des aufgerückten Hintermaier nur abklatschen, und Sammy Ammari staubte zum 1:0 ab. Erstmals in dieser Saison liefen die Würzburger also einem Rückstand hinterher…

Die Elf von Trainer Bernd Hollerbach gab prompt Gas. Einen astreinen Konter über Steven Lewerenz schloss Christopher Bieber mit einem Kopfball in die Arme von Marjan Krasnic ab (25.), dann scheiterte Lewerenz an Krasnic und Marco Haller traf das Außennetz (33.). Nach einem Heimstettener Ballverlust ging’s ganz schnell: Würzburgs Kapitän Amir Shapourzadeh legte auf Christopher Bieber ab, der nur noch einschieben musste – sein zehntes Saisontor (36.).

Kurz darauf lupfte der 1,96 Meter große Torjäger die Kugel fast schon überheblich an die Latte des Heimstettner Kastens, den Nachschuss von Dennis Schmitt parierte Krasnic (39.). Nach Wiederbeginn erhöhte der Spitzenreiter den Druck, die Heimelf hatte Glück: Bieber traf das Quergebälk (59.). Auch der Distanzschuss seines Teamkollegen Liridon Vocaj landete an der Latte, doch diesmal bugsierte der eingewechselte Adam Jabiri den Ball per Kopf über die Linie (67.). Würzburg landet den sechsten Saisonsieg im siebten Spiel.

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Quelle: fussball-vorort.de

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