Heimstetten geht wieder leer aus

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Vergebene Mühe: Danijel Majdancevic (l., im Zweikampf mit Pablo Pigl) und der SV Heimstetten können auch in Schweinfurt nichts holen.

SV Heimstetten - Trainer Vitomir Moskovic wartet seit seiner Rückkehr zum SV Heimstetten weiter auf das erste Erfolgserlebnis. Gestern Abend verlor der Regionalligist in Schweinfurt mit 3:4 und kassierte die fünfte Niederlage in Serie.

Der 24. Mai dieses Jahres ist für die Fußballer des SV Heimstetten ein Tag zum Jubeln gewesen – und das, obwohl sie beim FC Schweinfurt mit 3:4 verloren. Damals jedoch reichte dem Regionalligisten dieses Ergebnis am letzten Spieltag zum Last-Minute-Klassenerhalt.

Exakt 104 Tage später ist gestern Abend exakt das gleiche Ergebnis auf der Anzeigetafel des Willy-Sachs-Stadions aufgeleuchtet – doch jubelnde Heimstettner suchte man diesmal nach dem Abpfiff vergeblich. Denn durch die 3:4-Niederlage bleibt Vitomir Moskovic auch im zweiten Ligaspiel als Cheftrainer ohne Punkt. Stattdessen kassiert seine Elf die fünfte Pleite in Serie. „Eine Niederlage, die schwer zu verarbeiten ist“, kommentiert Manager Michael Matejka. „Auf der einen Seite haben wir mehrere Hundertprozentige ausgelassen. Auf der anderen Seite laden wir Schweinfurt durch dumme Fehler zum Toreschießen ein.“

Vor der imposanten Kulisse von fast 1000 Zuschauern vertraute Moskovic der gleichen Anfangself, die beim unglücklichen 0:1 gegen Buchbach begonnen hatte. Im Gegensatz zur Vorwoche fand der SVH jedoch nur schleppend in die Partie, sodass sich anfangs das Geschehen fast nur in der Heimstettner Hälfte ereignete. „Schweinfurt hat richtig gut gespielt“, gibt Matejka unumwunden zu. „Wir hingegen haben uns schwer getan.“

Bereits nach fünf Minuten musste Abwehrmann Clemens Kubina in höchster Not klären; wenig später lenkte Marijan Krasnic einen Gewaltschuss von Michael Kraus soeben noch über die Latte. Doch kurz darauf war der SVH-Torwart machtlos: Kevin Fery nahm aus 22 Metern Maß und zimmerte das Leder ins Netz – 0:1. Ein Schock für Heimstetten, und es kam noch ärger: Nur fünf Minuten später fand sich Joseph Mensa nach einer Ecke so freistehend am Fünfmeterraum wieder, dass er eigentlich vor Verwunderung hätte erstarren müssen. Doch stattdessen köpfte der Stürmer mühelos zum 0:2 ein.

Immerhin: Nun wachten die Gäste auf. Zunächst scheiterte Dominik Schmitt per Distanzschuss, dann wurde Sebastiano Nappo im letzten Moment geblockt, und schließlich hatte Sammy Ammari im dritten Versuch mehr Glück. Einen blitzgescheiten Pass von Danijel Majdancevic brachte Valentin De La Motte in die Mitte, wo der Stürmer nur mehr einschieben brauchte. Ausgerechnet Ammari also, der zuvor betont hatte: „In Schweinfurt müssen wir gewinnen.“

Kurz vor der Pause hätte Majdancevic um ein Haar sogar noch den Ausgleich markiert, doch FC-Keeper Christopher Pfeiffer reagierte bravourös. Das machte dem mitgereisten SVH-Anhang Hoffnung für die zweite Hälfte – bis zur 55. Minute. Denn nachdem Krasnic eine weitere Großchance vereitelt hatte (47.), klingelte es ein drittes Mal in seinem Kasten. Steffen Krautschneider hatte ihn im Eins-gegen-Eins überwunden.

Erneut wirkte der Zwei-Tore-Rückstand als Wachmacher: Prompt brachte Majdancevic den SVH mit seinem 2:3 wieder in Schlagdistanz, und auch in der Folge spielten nur mehr die Gäste. Tatsächlich gelang Ammari in der 90. Minute das dritte Tor für Heimstetten. Doch weil Adrian Dußler zuvor das 2:4 markiert hatte, reichte es am Ende nicht zum erhofften Punktgewinn.

1. FC Schweinfurt – SV Heimstetten 4:3 (2:1)

Tore: 1:0 Fery (25.), 2:0 Mensah (30.), 2:1 Ammari (43.), 3:1 Krautschneider (55.), 3:2 Majdancevic (64.), 4:2 Dußler (84.), 4:3 Ammari (90.).

SVH: Krasnic, Kubina, Ehret, Paul, Toy (66. Hintermaier), De La Motte (72. Steimel), D. Schmitt, C. Schmitt, Nappo, Majdancevic (82 Bläser), Ammari.

Schiedsrichter: Tobias Baumann (TSV Seebach).

Zuschauer: 960

 

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Quelle: fussball-vorort.de

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