Heimstetten hofft auf Löwen-Abstieg

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Richtungsweisende Partie: SVH-Coach Vitomir Moskovic und sein Team wollen den Relegationsrang sichern.

SV Heimstetten - Im letzten Heimspiel der Saison gegen Bamberg will der SV Heimstetten den vorderen Relegationsrang sichern. Der könnte sogar direkt zum Klassenerhalt reichen, wenn die Löwen oder Fürth aus der 2. Bundesliga absteigen.

Nebst vielem anderen hat die Allgegenwärtigkeit des Internets auch den Transistorradios in Fußballstadien den Garaus gemacht. Früher drückte sich an den letzten Spieltagen jeder zweite Fan so ein Gerät ans Ohr, um zu erfahren, was sich bei der Konkurrenz tut. Heutzutage hingegen zücken die Anhänger das Smartphone, wenn sie wissen wollen, ob ihr Club nach aktuellem Stand Meister, gerettet oder abgestiegen ist.

Auch beim letzten Heimspiel des SV Heimstetten in dieser Saison gegen den FC Eintracht Bamberg am Samstag um 14 Uhr wird der Blick vieler Fans nach unten wandern – während und vor allem nach der Partie. Dabei scheint es angesichts der Tabellenkonstellation nicht mehr um arg viel zu gehen für den SVH: Er hat zwei Spieltage vor Schluss die Relegation in der Regionalliga sicher; die Chance auf einen direkten Nichtabstiegsplatz ist bei vier Punkten und zehn Toren Rückstand auf Schweinfurt nur noch marginal. Eigentlich.

Doch zwei Ligen höher stecken der TSV 1860 München als Vorletzter und die SpVgg Greuther Fürth als Fünftletzter im Abstiegskampf. Und für ihre Partien, die um 15.30 Uhr beginnen, dürften sich die Smartphone-Gucker im Sportpark besonders interessieren. Denn sollte es einen dieser Clubs erwischen, müsste dessen Regionalliga-Reserve in die Bayernliga, um den Zwei-Klassen-Abstand zu wahren. Würde bedeuten: Tabellenplatz 15, auf dem aktuell der SVH rangiert, wäre plötzlich ein Nichtabstiegsrang.

Von daher fordert Manager Michael Matejka: „Wir wollen Bamberg schlagen und hoffen, dass Garching in Burghausen nicht gewinnt. Dann wäre uns Platz fünfzehn sicher, und wir könnten abwarten, was in der 2. Liga passiert.“ Zudem könnte der SVH am folgenden Samstag weitaus entspannter nach Garching fahren, wo am letzten Spieltag das Derby steigt.

Die Chancen auf einen Sieg gegen Bamberg stehen dabei gut: Während Heimstetten zuletzt zwei Siege und davor zwei Remis geholt hat, kassierte Bamberg fünf Pleiten und rutschte auf den vorletzten Platz. Personell kann SVH-Trainer Vitomir Moskovic fast aus dem Vollen schöpfen. Nils Ehret, der zuletzt mit Muskelbeschwerden ausgewechselt wurde, ist wieder fit. Nicht dabei ist hingegen Steven Toy, der sich wie berichtet auf seine lange geplante Amerikareise verabschiedet hat.

Der 26-Jährige wird daher auch nicht zu jenen Spielern gehören, die vor dem Anpfiff verabschiedet werden. Neben Toy und Kapitän Christoph Schmitt, die beruflich bedingt kürzertreten, sind dies Nils Ehret (FC Ismaning) und Marco Bläser (FC Gerolfing).

Voraussichtliche Aufstellung: Pintar, Ehret, De La Motte, Kubina, Bauer, Paul, Seferings, Ünver, Steimel, Duhnke, Majdancevic.

 

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Quelle: fussball-vorort.de

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