Heimstetten hofft noch auf Relegationsplatz

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Wo geht’s hier zum Tor? Heimstetten (Memis Ünver) wartet seit zehn Spielen auf einen Sieg.

SV Heimstetten - Nach zehn sieglosen Spielen ist der SV Heimstetten auf den vorletzten Platz gerutscht. Es droht der erste Abstieg seit 2008. Ausgerechnet jetzt kommt eine Elf in den Sportpark, die seit Anfang November nicht verloren hat: der FC Augsburg II.

In seinen neun Jahren beim SV Heimstetten hat es auch Christoph Schmitt einmal erwischt, 2008 war das. Damals stieg der SVH aus der Bayern- in die Landesliga ab; am Ende fehlten drei Punkte zum Relegationsplatz. „Wie es damals genau gelaufen ist, weiß ich nicht mehr“, sagt Schmitt heute und fügt lachend hinzu: „Das habe ich versucht zu verdrängen.“

Vielleicht auch, weil die Situation von damals frappierend an die aktuelle Lage der Heimstettner erinnert, die am Samstag den FC Augsburg II empfangen (14 Uhr). So musste in der Saison 2007/08 Coach Frank Schmöller vorzeitig gehen, woraufhin Vitomir Moskovic übernahm. Derselbe Coach sitzt nun wieder auf der Bank, nachdem er im August den geschassten Rainer Elfinger ersetzt hat. Damals landete der Klub im Endklassement auf dem vorletzten Tabellenplatz – genau jener Rang, den der SVH aktuell in der Regionalliga inne hat.

Trotz dieser düstren Ausgangslage und trotz zuletzt zehn sieglosen Spielen hintereinander gibt sich Kapitän Christoph Schmitt zuversichtlich: „Klar ist die Niedergeschlagenheit groß, aber wir sind optimistisch, was den Relegationsplatz angeht.“ Nur einen Punkt liegt Heimstetten hinter Garching und Bamberg; ganze sieben Zähler sind es hingegen zu einem Nichtabstiegsrang. „Das aufzuholen, wird sehr schwer“, räumt Christoph Schmitt ein.

„Da muss man realistisch bleiben.“ „Sehr schwer“ – das trifft fraglos auch auf den nächsten Gegner zu: Die Augsburger Reserve hat heuer 13 von 15 möglichen Punkten geholt; jahresübergreifend ist die Elf von Trainer Dieter Märkle gar seit neun Spielen unbezwungen. „Wir wissen um deren Qualitäten, und wir wissen um deren Serie“, sagt Schmitt. „Trotzdem ist es ein Heimspiel, und das müssen wir für uns entscheiden.“ Zumal der SVH noch einiges gutzumachen hat nach der 0:3-Abreibung gegen Schweinfurt. „Das war der Wahnsinn“, sagt der Kapitän.

„Danach waren wir alle in Stück weit ratlos.“ Nach dem Heimauftritt gegen Augsburg folgen für Heimstetten noch zwei schwere Spiele in Ingolstadt und gegen Illertissen, ehe es an den letzten drei Spieltagen gegen die direkten Konkurrenten aus Seligenporten, Bamberg und Garching geht. „Da wird sich alles entscheiden“, glaubt Christoph Schmitt. Wobei eine weitere Parallele zur Saison 2007/08 fatal wäre. Damals blieb der SVH in den letzten vier Spielen ohne Sieg.

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Paul, De La Motte, Kubina, Steimel, C. Schmitt, D. Schmitt, Ünver, Duhnke, Majdancevic, Neumeyer.

Quelle: fussball-vorort.de

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