Akkurt und Nappo beenden Durststrecke

Heimstetten kann doch noch siegen

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Ein klassischer Akkurt: Torjäger Orhan Akkurt (l.) trifft aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung für den SVH.

SV Heimstetten - Hinten sicher stehen und vorne richtet’s Orhan Akkurt: Getreu diesem alten Erfolgsrezept hat der SV Heimstetten seine Negativserie gestern beendet und den TSV Schwabmünchen mit 2:0 besiegt.

SV Heimstetten - Vier Niederlagen und 14 Gegentore: Das ist die erschreckende Bilanz des SV Heimstetten in den vergangenen vier Partien gewesen. Am Freitagabend hat der Bayernligist zurück in die Erfolgsspur gefunden: Dank einer starken Defensivleistung besiegte der SVH den TSV Schwabmünchen mit 2:0.

„Wir werden am Freitag etwas umstellen“, hatte Baumgärtner nach der mageren Vorstellung beim 0:5 in Garching angekündigt – und der Coach hielt Wort. Für Clemens Kubina begann Sebastian Müller in der Innenverteidigung; anstelle von Memis Ünver durfte Özgür Sütlü im rechten Mittelfeld ran. Und auch im Tor sahen die 180 Zuschauer ein neues Gesicht: Statt Markus Aigner, der in Garching nicht seinen besten Tag erwischt hatte, stand der Stamm-Keeper der Vorsaison zwischen den Pfosten, Marijan Krasnic.

Nach 20 Minuten rückte aber zunächst der Schlussmann auf der anderen Seite in den Mittelpunkt: Eine harmlose Kuller-Hereingabe von Sebastiano Nappo rutschte Schwabmünchens Felix Thiel unglücklich durch die Finger und hoppelte zu – wie könnte es anders sein? – Mister Torriecher alias Orhan Akkurt. Aus wenigen Metern schob der 30-jährige die Kugel zum 1:0 ins Netz – sein neunter Saisontreffer im zehnten Spiel.

Die Führung hätte Heimstetten eigentlich beflügeln sollen, doch stattdessen schien es die Platzherren zu bremsen. Viel zu selten schlugen sie aus der offensichtlichen Orientierungslosigkeit der Gäste Profit, sodass bis zur Pause lediglich ein Schuss von Daniel Steimel als weitere Halbchance heraussprang. Noch weniger brachte freilich der TSV zustande, weshalb Marijan Krasnic eine äußerst ereignisarme erste Hälfte erlebte.

Das änderte sich nach dem Wechsel, als Schwabmünchen auf den Ausgleich drängte. Die beste Möglichkeit verpasste dabei Andreas Rucht, der in der 60. Minute die Kugel am leeren Tor vorbeisetzte. Kurz darauf fiel auf der anderen Seite die Vorentscheidung: Sebastiano Nappo narrte die komplette Abwehr und schob die Kugel nach einem feinen Doppelpass mit Özgür Sütlü zum 2:0 ein (65.).

In der Folge vergab Heimstetten einige dicke Konterchancen, ehe sich Maximilian Hintermaier vier Minuten vor Schluss noch eine völlig unnötige Rote Karte abholte. Nachdem er bereits mehrfach mit Gegenspielern aneinandergeraten war, rempelte er im Mittelfeld einen Schwabmünchner unsanft um – und flog dafür vom Platz.

Text: Patrik Stäbler

Quelle: fussball-vorort.de

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