Bei Unentschieden oder Sieg

Heimstetten kann gegen Holzkirchen Geschichte schreiben

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Der SVH möchte auch gegen Holzkirchen seinen Lauf fortsetzen und kann schon bei einem Punktgewinn Klubgeschichte schreiben. F: Riedel

Einen solchen Lauf wie zurzeit hat der SV Heimstetten in seiner jüngeren Klubgeschichte nur einmal gehabt. Und auch, wenn sich der aktuelle Trainer Christoph Schmitt nicht mehr daran erinnern kann – er selbst mischte damals tatkräftig mit. 

Denn mit Coach Vitomir Moskovic am Seitenrand und dem Spieler Christoph Schmitt auf dem Rasen blieb der SVH in der Saison 2009/10 stolze 13 Partien hintereinander unbezwungen und holte dabei zehn Siege sowie drei Remis.

Es ist dies exakt die gleiche Bilanz, auf die der Bayernligist im Moment zurückschaut. Bedeutet vor dem Auswärtsspiel am Samstag um 14 Uhr beim TuS Holzkirchen: Durch einen Sieg oder zumindest ein Unentschieden könnte Heimstetten Klubgeschichte schreiben. Als Spitzenreiter geht der SVH natürlich als Favorit in die Partie beim Tabellensiebten – zumal es im Hinspiel eine 6:1-Gala gab. Und doch warnt Trainer Schmitt vor dem Gegner: „Das ist eine taktisch gut geschulte Mannschaft, ich rechne da mit einem harten Brocken.“ Und das Hinspiel? „Da sind wir durch einen Riesenbock des Torwarts und zwei Ecken früh mit 3:0 in Führung gegangen. Da ist es einfach extrem gut für uns gelaufen.“

Extrem gut gelaufen ist die komplette Saison bislang für die beiden Außenbahnspieler des SVH: Auf der einen Seite hat Lukas Riglewski bereits 15 Tore markiert und zahlreiche weitere vorbereitet. Auf der anderen Seite werde Daniel Steimel „zwar nicht so oft erwähnt“, bedauert Schmitt. „Aber er ist mit seiner Art essentiell für unser Spiel.“ Umso schwerer wiege, dass die beide Leistungsträger am Wochenende fehlen werden: Vizekapitän Steimel laboriert an einer Knochenquetschung, Flügelflitzer Riglewski hat unter der Woche im Training einen Schlag abbekommen. Dazu fehlt auch der am Knie verletzte Samed Aladdinoglu.

In der Folge wird wohl Kazuki Date abermals in der Startelf stehen; überdies könnte Tobias Krause zu seinem zweiten Einsatz von Beginn an kommen. Eine mögliche Alternative in der Abwehr ist Paul Thomik, der nach seiner Verletzung inzwischen wieder voll trainiert. Manuel Duhnke dagegen sei zwar genesen, habe aber noch Trainingsrückstand, so Schmitt. Bei noch drei ausstehenden Partien in diesem Jahr sehnt der Trainer inzwischen die Winterpause herbei. „Einerseits ist das töricht, denn wir haben ja einen super Lauf“, sagt Schmitt. „Andererseits merkt man jetzt, dass die Saison lang war, und wir viele Englische Wochen hatten. Und bei null Grad und Nieselregen auf dem Rasen zu stehen, macht halt auch nur bedingt Spaß.“ 

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Beierkuhnlein, Wellmann, Hintermaier, Mömkes, D. Schmitt, Regal, Krause, Date, Nappo, Akkurt.

Quelle: fussball-vorort.de

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