Hält die überragende Serie?

SV Heimstetten: Der Klub mit dem Torjäger-Trio

„Im Moment haben wir einen Lauf“: SVH-Trainer Christoph Schmitt weiß um die Qualität im Kader. Foto: Gerald Förtsch

Der SV Heimstetten hat mit seiner jüngsten Serie eine Marke gesetzt . Daran soll sich beim Auftritt in Schwabhausen Aufsteiger TSV Schwaben Augsburg nichts ändern

Sieben Siege aus den vergangenen acht Spielen, dazu ein Unentschieden und all das mit einer fast schon unverschämten Tordifferenz von 26:6, also mehr als drei Treffern pro Partie: Das ist die jüngste Bilanz des SV Heimstetten in der Bayernliga Süd – die stärkste Serie eines Klubs in den höchsten fünf Spielklassen, in denen bayerische Mannschaften antreten.

Allein in der Bundesliga, wo erst sieben Spieltage absolviert sind, könnte Borussia Dortmund durch einem Sieg am Samstag gegen Leipzig mit dem SVH gleichziehen. Doch sogar der TSV 1860 München, der zurzeit durch die Regionalliga spaziert, hat in den vergangenen acht Partien zwei Pünktchen weniger geholt als Heimstetten – und elf Tore weniger geschossen. Kein Wunder also, dass in und um Kirchheim schon zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison von einer Rückkehr in die Regionalliga geträumt wird. Und natürlich erwarten alle, dass der SVH seine Serie am Samstag fortsetzt, wenn er beim Aufsteiger TSV Schwaben Augsburg antritt (15 Uhr).

Wobei Christoph Schmitt pflichtbewusst den Mahner gibt: „Wir kennen Augsburg von Videos, die haben viel Qualität in der Mannschaft“, warnt der SVH-Trainer. Allen voran die Offensive sei mit Michael Geldhauser und Maximilian Löw stark besetzt – beide Stürmer haben in der Vorsaison noch bei Illertissen in der Regionalliga gespielt. Das Prunkstück der Schwaben aber ist ihre Defensive: Nur 17 Tore hat der TSV kassiert – das ist ligaweit spitze.

Wobei es die Augsburger Abwehr am Samstag mit dem stärksten Angriff der Liga zu tun bekommt – und mit einem Trio, das zurzeit alles kurz und klein schießt: Sebastiano Nappo, Lukas Riglewski (je elf Saisontore) und Orhan Akkurt (10) haben zusammen bereits 32-mal eingenetzt – mehr als 16 der 18 anderen Bayernligisten überhaupt Tore erzielt haben. „Im Moment haben wir einen Lauf. Dazu kommt, dass wir oft schon unsere erste oder zweite Chance nutzen“, lobt Schmitt. Und doch betont der Coach: „Wir sind nicht überrascht von den Leistungen. Wir wussten ja, welche Qualität wir im Kader haben.“

Dabei fehlen dem SVH weiter einige Leistungsträger: Auch am Samstag werden die verletzten Paul Thomik, Manuel Duhnke und Samed Aladdinoglu nicht dabei sein. Für Kevin Pradl, der beim 5:1 gegen Traunstein im Kasten stand, wird Maximilian Riedmüller wieder das Tor hüten. Dabei habe der Ex-Wolfratshauser seine Sache „hervorragend gemacht“, betont sein Coach. „Kevin ist ein super Torwart und wäre bei nahezu allen anderen Bayernligaklubs die Nummer eins.“

Voraussichtliche Aufstellung: Riedmüller, Beierkuhnlein, Wellmann, Hintermaier, Mömkes, D. Schmitt, Regal, Steimel, Riglewski, Nappo, Akkurt.

Quelle: fussball-vorort.de

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