SV Heimstetten mischt kräftig mit

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Senkrechtstarter: Ex-Bezirksligaspieler Bläser (r.), anvanciert zum SVH-Torjäger. Foto:Brouczek/A.

SV Heimstetten – Nach mühevollem Aufstieg über die Relegation, hat sich das Elfinger-Team inzwischen bestens eingelebt. Für den SV Heimstetten nimmt das Jahr 2012 keinen guten Anfang.

von Fabian herrmann

Mit vier Siegen in Folge haben sich die Heimstettner schwungvoll in die Bayernliga-Winterpause verabschiedet.Vom Herbst-Elan ist im Frühjahr aber wenig übrig.

Mit sechs Niederlagen hintereinander kommen die Heimstettner aus der Pause. Erst im April gelingt der Befreiungsschlag beim 4:1 gegen Bayern Hof. Üppig wird die Ausbeute in der Rückrunde aber trotzdem nicht mehr. Zehn Punkte holen die Heimstettner nach dem Winter noch, das reicht, um sich am Ende gerade so auf den 15. Tabellenplatz und damit in die Relegation zur Regionalliga zu retten.

Dort verliert der SVH prompt bei Landesliga-Meister SpVgg Landshut mit 0:1, kann das Ergebnis im Rückspiel im heimischen Sportpark ausgleichen, die Entscheidung fällt im Elfmeterschießen. Obwohl Christoph Schmitt und Quirin Löppert verschießen gewinnen die Heimstettner mit 7:5, weil Torhüter Patrick Lehner zwei Elfmeter pariert und die Landshuter einmal nur den Pfosten treffen. In der zweiten Runde legt der SVH mit 1:0 gegen Würzburg vor und feiert am Ende doch noch den Einzug in die Regionalliga, obwohl das Rückspiel mit 1:2 verloren geht.

Als Bayernliga-Fünfzehnter und mit einer langen Quali-Runde im Rücken wird der SVH im Sommer als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt, wird dieser zugedachten Rolle in der Regionalliga aber nicht gerecht. Auch, weil sich die Sommer-Zugänge prächtig einführen und Trainer Rainer Elfinger somit auch zahlreiche Verletzungen kompensieren kann. Herzstück des Heimstettner Regionalliga-Erfolgs ist zunächst die sichere und auf alle Gegner gut eingestellte Defensive. Aber auch der neu formierte Angriff mit Rückkehrer Andreas Neumeyer und Marco Bläser, der in der Vorsaison noch in der Bezirksliga kickte, findet zunehmend zusammen. Zum Winter gehören beide mit jeweils zehn Treffern zu den zehn gefährlichsten Stürmern der Liga. Den ersten Saisonsieg fahren die Heimstettner am fünften Spieltag ein, als sie bei der Reserve der SpVgg Greuther Fürth mit 3:0 gewinnen. Danach machen sie sich daran, die Remis-Könige der Liga zu werden. Bis zum zehnten Spieltag stehen bereits sieben Punkteteilungen zu Buche.

Die Heimstettner leben sich aber immer besser in der Regionalliga ein und kommen zunehmend in Fahrt. Für Elfinger wird es immer härter, glaubhaft den Klassenerhalt als oberstes Ziel zu verkaufen. Seine Schützlinge zwingen nach Fürth unter anderem auch die Reserven des FC Nürnberg und des TSV 1860 München in die Knie, zuletzt auch beinahe die zweite Mannschaft des FC Bayern, bevor sie in der 86. Minute doch noch den späten Ausgleich kassieren. Nach 21 Spielen bremst der frühe Wintereinbruch den Schwung der Heimstettner aus. Bis dahin holen sie 34 Punkte, bleiben gegen alle Reservemannschaften von Profiteams ungeschlagen und kassieren als einzige Mannschaft der Liga lediglich drei Niederlagen. Nun müssen die Heimstettner zusehen, dass sie die Form in diesem Winter besser konservieren und sie im Frühjahr Parallelen zum Jahresbeginn 2012 vermeiden können.

Quelle: fussball-vorort.de

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