Heimstetten muss in die Bayernliga

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SV Heimstetten - Erstmals seit ihrer Einführung muss die Regionalliga nächste Saison ohne den SV Heimstetten auskommen. Durch ein 0:0 im Rückspiel der Relegation gegen den FC Amberg steigt der SVH in die Bayernliga ab.

Schon seit ein paar Wochen hängt im Heimstettner Sportpark ein Plakat. Darauf haben die Fans des SVH gepinselt: „Wir angeln uns den Klassenerhalt.“ Dieses Banner ist offenbar auch den Anhängern des FC Amberg im Rückspiel der ersten Relegationsrunde aufgefallen. Denn sie stemmen zu Beginn der zweiten Hälfte ebenfalls ein offenbar in der Pause beschriebenes Plakat in die Höhe mit der Aufschrift: „Den dicken Fisch angeln wir!“

Nun wäre es halb so wild für Heimstetten, wenn nur die Fans der Gäste an diesem Tag etwas cleverer gewesen wären. Doch gleiches trifft auch auf die Amberger Fußballer zu. Und so kommt der Regionalligist nach dem 0:1 im Hinspiel im zweiten Duell gegen einen abgezockten FCA nicht über ein torloses Remis hinaus. Bedeutet: Nach drei Jahren Regionalliga steigt der SVH in die Bayernliga ab.<

„Zu recht“, bilanziert Manager Michael Matejka nach dem Abpfiff nüchtern. „Wer in zwei Spielen kein Tor erzielt und zu Hause praktisch keine Chancen hat, der hat es nicht verdient, in der Regionalliga zu bleiben.“ Derweil spricht Trainer Vitomir Moskovic von „einem sehr traurigen Tag“ für seine Mannschaft und den ganzen Verein. „Heimstetten ist zweimal abgestiegen, und zweimal war ich der Trainer“, erinnert der Coach an den Gang in die Landesliga im Jahr 2008. „Das ist natürlich sehr bitter.“

Seine Mannschaft musste gegen Amberg gewinnen, um sich für die nächste Relegationsrunde zu qualifizieren – allein, das merkt man der Partie kaum an. So erspielt sich ein offensiv erschreckend harmloser SVH in 90 Minuten gerade mal zwei Halbchancen: Ein Kopfball von Clemens Kubina segelt über die Latte (44.); ein Schuss von Danijel Majdancevic in der Nachspielzeit wird abgeblockt. Doch das war’s mit erwähnenswerten Szenen.

Die Amberger hingegen konzentrierten sich eine Stunde lang auf ihre kompakte Defensive. Erst als Heimstetten mehr Risiko eingehen muss, haben die Gäste dicke Konterchancen, die sie jedoch ungenutzt lassen. „Sicher hat man gemerkt, dass bei uns Schlüsselspieler gefehlt haben“, sagt Matejka mit Blick auf die Ausfälle von Memis Ünver, Daniel Steimel, Marijan Krasnic, Dominik Schmitt, Andreas Neumeyer, Marco Bläser und Simon Seferings. „Aber das will ich nicht als Ausrede gelten lassen.“

Quelle: fussball-vorort.de

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