Heimstetten muss gegen Amberg ran

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Marijan Krasnic wird dem SVH wohl erneut fehlen.

SV Heimstetten - An diesem Mittwoch muss der SV Heimstetten in der Abstiegsrelegation beim FC Amberg ran. Denn der Noch-Regionalligist war vom TSV 1860 München abhängig. Eine in vielerlei Hinsicht vertrackte Situation.

Am 22. Juni beginnt der SV Heimstetten mit der Vorbereitung auf die neue Saison, so viel steht fest. Noch unklar ist aber, in welcher Liga der Noch-Regionalligist antritt. Und ebenso wenig wissen die SVH-Kicker, ob sie drei Wochen Pause haben – oder bloß neun Tage.

Grund hierfür ist eine vertrackte Situation, die es so in der Regionalliga bisher nicht gegeben hat. Denn bis Dienstagnacht ist unklar gewesen, ob der TSV 1860 München in der 2. Bundesliga bleibt: Nach dem 0:0 im ersten Relegationsduell bei Holstein Kiel sind die Löwen am Dienstagabend zum Rückspiel angetreten. Sollten sie dort den Kürzeren gezogen haben, muss nicht nur die Erste Mannschaft des TSV in die 3. Liga absteigen, sondern auch die Reserve in die Bayernliga. Was wiederum für den SVH bedeuten würde: Der Klub rückt nachträglich auf Tabellenrang 14 vor und bleibt sicher in der Regionalliga.

„Wir schauen das Spiel der Sechziger gemeinsam nach dem Mannschaftstraining an“, erzählt SVH-Manager Michael Matejka, der betont: „Ich wünsche mir aber, dass die Löwen drin bleiben. Vor allem nach den Abstiegen von Regensburg und Unterhaching wäre das gut für den bayerischen Fußball.“ Sollte es dazu kommen, müsste Heimstetten in die Relegationsmühle: Bereits an diesem Mittwoch ginge es zum FC Amberg, dem Zweiten der Bayernliga Nord (18.30 Uhr). Am Sonntag käme es dann zum Rückspiel in Heimstetten, doch selbst danach ist die Relegation womöglich noch nicht vorbei. Denn der Sieger dieses Duells müsste sich noch mit dem Gewinner der Paarung Garching gegen Pipinsried messen – wieder in Hin- und Rückspiel, am 10. und 13. Juni. Und nur, wer sich in diesem Aufeinandertreffen durchsetzt, erhält ein Ticket für die Regionalliga.

„Die ganze Situation schlägt natürlich auf die Stimmung bei uns“, sagt Matejka. Gleich mehrere Spieler hätten beispielsweise kommende Woche in den Urlaub fahren wollen. Ob sie dies wie geplant tun können? „Das muss man jetzt mal abwarten“, sagt der Manager, der jedoch betont: „Wir nehmen das alles so hin. Das einzige, was mich wirklich stört, ist, dass wir schon am Mittwoch und nicht am Donnerstag spielen dürfen.“

So nämlich muss sein SVH – vorausgesetzt die Löwen besiegen Kiel – bereits zur Mittagszeit gen Amberg aufbrechen. Dessen ungeachtet steht für Matejka vor dem Duell gegen die Oberpfälzer fest: „Ein Regionalligist muss sich da normal durchsetzen – sonst hat er in der Liga nichts verloren.“ Personell fehlt dem SVH wohl weiterhin Stammtorwart Marijan Krasnic. Dazu hat sich Flügelflitzer Memis Ünver beim 1:1 in Garching das Innenband gerissen und wird ebenfalls ausfallen.

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Quelle: fussball-vorort.de

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