Heimstetten: Schwere Lücken in der Angriffsreihe

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Ziemlich alleingelassen: Florian Rudy sind in der SVH-Offensivabteilung die Mitspieler abhanden gekommen.

SV Heimstetten - Ausgerechnet jener Mannschaftsteil, der das Prunkstück beim SV Heimstetten sein sollte, bereitet dem Regionalligisten derzeit Sorgen: Vor dem Heimspiel gegen den FV Illertissen gehen dem SVH die Stürmer aus.

Vor Saisonbeginn hat mancher Regionalligist mit neiderfülltem Blick auf die Angriffsreihe des SV Heimstetten geäugt. Zwar musste der Club Torschützenkönig Andreas Neumeyer zum TSV 1860 München ziehen lassen. Doch dafür konnten in Marcel Ebeling und Robert Glatzel zwei hochtalentierte Stürmer an Land gezogen werden.

Dazu kamen Routinier Marco Bläser und der ambitionierte Florian Rudy, der sich zumindest vorerst beim SVH für Profivereine anpreisen will. Und als wäre das nicht genug, war da auch noch der Transfercoup des Sommers: Berkant Göktan heuerte in Heimstetten an, wo der einstige Liebling der Löwenfans laut eigener Aussage neu durchstarten wollte. Kurzum: Trainer Rainer Elfinger hatte ein Offensivarsenal, mit dem ligaweit nur eine handvoll Vereine mithalten können – wobei die Betonung auf der Vergangenheitsform „hatte“ liegt.

Denn wenn der SVH am Samstag den FV Illertissen empfängt (14 Uhr), dann ist von dieser illustren Riege nur mehr ein Duo übrig. Marcel Ebeling? Mit Muskelfaserriss außer Gefecht. Marco Bläser? Nach einer Horror-Verletzung frisch operiert (siehe Kasten). Und Berkant Göktan? „Er war diese Woche laufen und soll kommende Woche ins Training einsteigen“, berichtet Elfinger. „Allerdings wird er Zeit brauchen. Doch ich rechne damit, dass er irgendwann für uns spielt.“

Vorerst aber bleiben Elfinger neben den Nachwuchskräften Michael Steppan und Lukas Riglewski nur Glatzel und Rudy für jenen Mannschaftsteil, der dem SVH bislang so viel Gram bereitet hat. Denn sowohl beim 2:2 gegen den TSV Rain als auch beim 1:4 in Seligenporten hatten die Angreifer Chancen in Hülle und Fülle – allein sie brachten die Kugel nicht im Tor unter. „Wir belohnen uns nicht für unsere Arbeit“, bemängelt Elfinger. „Dabei zeigen wir spielerisch einen richtig guten Fußball.“ Nun hofft der Coach, dass sich seine Elf gegen Illertissen kaltschnäuziger präsentiert – auch wenn Elfinger großen Respekt vor dem FVI hat.

„Die spielen einen sehr guten Fußball. Ich habe sie am Mittwoch im Grünwalderstadion gegen 1860 München gesehen.“ Da verlor Illertissen mit 0:2, und beim Führungstreffer dürfte Elfinger ein Hauch von Wehmut erfasst haben. Denn das Tor für die Löwen erzielte ein gewisser Andreas Neumeyer.

Quelle: fussball-vorort.de

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