Heimstetten seit zehn Spielen sieglos

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Wieder ohne Sieg: Die Truppe von Vitomir Moskovic.

SV Heimstetten - Auch am Feiertag gibt es für den SV Heimstetten nichts zu feiern: Der Regionalligist verliert beim FV Illertissen mit 1:3 und wartet nun seit zehn Spielen auf einen Sieg.

Wieder mal ist Sammy Ammari zur Stelle. In der 72. Minute dieses Regionalligaspiels beim FV Illertissen angelt sich der Stürmer des SV Heimstetten einen- Fehlpass, schaut kurz auf und setzt die Kugel von der Strafraumgrenze ins lange Eck. Für Ammari ist es das neunte Saisontor; der 20-Jährige gehört zu den treffsichersten Angreifern der gesamten Liga.

Doch zum Jubeln ist ihm in dem Moment nicht zumute – wieder einmal. Denn zu diesem Zeitpunkt hat Illertissen bereits dreimal eingenetzt, während für den SVH allein Ammari trifft – wie so oft in dieser Saison ist eines seiner Tore nur Ergebniskosmetik. Am Ende steht es 1:3 aus Heimstettner Sicht, und erneut muss man die bittere Bilanz des Vorletzten aufzählen: Seit zehn Spielen wartet der SVH auf einen Sieg; nur ein Pünktchen hat der Club in diesem Zeitraum geholt – zugleich der einzige Zähler in sieben Spielen für Trainer Vitomir Moskovic, seitdem er den geschassten Rainer Elfinger beerbt hat. „Eigentlich war es wie immer“, bilanziert Pressesprecher Sebastian Schröter nach dem neuerlichen Rückschlag.

„Wir kriegen ein frühes Tor, spielen danach ganz ordentlich mit, doch vorne fehlt uns die Durchschlagskraft.“ Immerhin: Kämpferisch habe die Mannschaft eine starke Leistung gezeigt, lobt Schröter. „Auch spielerisch war es wieder ein Fortschritt.“ Und dennoch steht der SVH am Ende erneut mit leeren Händen da. Diesmal gehen die Platzherren durch einen Treffer der Marke Traumtor in Führung: Nach 19 Minuten jagt Sebastian Essig die Kugel aus 20 Metern ins Kreuzeck – unhaltbar für Marijan Krasnic. Dem Sonntagsschuss sei jedoch eine Ecke vorausgegangen, bei der die SVH-Kicker nicht auf der Höhe waren, berichtet Schröter.

„Erst durch den Fehler kann es überhaupt zu dieser Situation kommen.“ In der Folge präsentiert sich Heimstetten durchaus ebenbürtig und hat eine Reihe von Halbchancen durch Daniel Steimel (23.), Clemens Kubina (27.) und Danijel Majdancevic (44.). Doch in allen Situationen fehlt die letzte Konsequenz, die der FVI auf der anderen Seite nach der Pause zeigt. Binnen drei Minuten sorgen Andreas Spann und Ardian Morina für die Entscheidung. Schröters Kommentar zu den beiden Toren: „Wieder mal saueinfach.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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