Heimstetten setzt auf soliden Kader

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Trainer Claus Schromm, der zuletzt bei den Münchner Löwen gearbeitet hat, will auf die Aufstiegsmannschaft setzen.

Heimstetten - Am Sonntag um 17 Uhr ist der SV Heimstetten nach zweijähriger Abstinenz wieder Bayernligist. Dem Team stegt eine 34 Spieltage währende Herausforderung an.

Am Sonntag um 17 Uhr ist der SV Heimstetten nach zweijähriger Abstinenz wieder Bayernligist. Mit dem Heim-Derby gegen die U 23 der SpVgg Unterhaching beginnt für die Mannschaft des neuen Trainers Claus Schromm eine 34 Spieltage währende Herausforderung. Mit seinem Assistenten Peter Faber bildet Schromm ein eingespieltes Team, bereits bei den U-19-Mannschaften der SpVgg Unterhaching sowie des TSV 1860 arbeiteten beide zusammen.

In den vergangenen beiden Spielzeiten hatten sich ihre Wege kurzzeitig getrennt. Während Faber in dieser Zeit den TSV Grasbrunn sowie Türkgücü-Ataspor betreute, ist es für Schromm die erste Trainerstation bei einer Seniorenmannschaft. Manager Michael Matejka betont aber ausdrücklich, dass „wir einen Trainer wollten, der sich mit jungen Spielern auskennt“, der Kader mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren sei prädestiniert für Schromm. „Er unterrichtet auf dem Platz und spricht viel mit den Spielern“, erklärt Matejka, Vorgänger Vitomir Moskovic wolle er dabei jedoch keinesfalls diskreditieren, „die beiden arbeiten einfach anders“. Die Zielsetzung sei ohnehin „klar, es geht nur um den Klassenerhalt“, dass dies gelingt, steht für ihn allerdings außer Frage: „Wir haben eine gute Mannschaft beisammen“.

Der Abgang von Orhan Akkurt schmerzt

Einzig der Abgang von Orhan Akkurt nach Burghausen schmerzt beträchtlich, hatte der 25-jährige Angreifer mit sagenhaften 33 Saisontreffern doch entscheidenden Anteil am Aufstieg. „Im Verbund können wir das aber kompensieren“, ist Matejka überzeugt. Auch Schromm lobt insbesondere die offensiven Neuzugänge Junis Ibrahim (21/zuletzt vereinslos, vorher 1860-Jugend), Arthur Kubica (20) und Ibrahim Aydemir (27/beide vom SV Pullach) als „starke Leute“. ´

Vor allem auf Chris Oretan (29) lastet zunächst die Verantwortung als Sturmführer, der ausgezeichnete Fußballer war bislang nicht als Torjäger auffällig geworden. Anfangs werde man aber „eher aus einer geordneten Defensive“ heraus agieren, erklärt Schromm, „in der Bayernliga geht’s anders zur Sache, da wird viel Fußball gearbeitet“. Seine Elf müsse daher „über unsere technischen Qualitäten und eine gute Organisation kommen“, fordert der zweifache Familienvater, es könne „bis zur Winterpause dauern, bis die Entwicklung abgeschlossen ist“.

Manager Matejka ist begeistert von der Mannschaft

Bislang zeigt sich der 41-Jährige begeistert von seiner Mannschaft. Die Spieler wiesen eine „totale Identifikation mit dem Verein“ auf und würden sich durch „selbstständiges Handeln und Eigenverantwortung“ auszeichnen. Als Trumpfkarte wird der breite, ausgeglichene Kader betrachtet, sukzessive sollen auch weiterhin „junge Spieler aus der eigenen Jugend“ eingebaut werden, erläutert Manager Matejka.

Mittelfristig wolle man sich „in der Bayernliga etablieren“, dabei allerdings „nichts erzwingen und keine Kopfstände machen“, Zunächst hofft Schromm jedoch darauf, dass „wir die Aufstiegseuphorie in den ersten Spielen mitnehmen können“. Der erste Prüfstein wartet bereits am Sonntag.

von Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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