Unter Bobo Vujanovic wurden viele Punkte geholt

Der SV Heimstetten hat sich wieder gefangen

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Die beiden Gesichter des Heimstettner Aufschwungs: Interimstrainer Borislav Vujanovic (l.) und Lukas Riglewski.

SV Heimstetten - Noch vor gut einem Monat sah es so aus, als würde der SV Heimstetten ins Mittelmaß der Bayernliga fallen. Inzwischen haben die Heimstettner aber wieder den Kontakt zur Spitze hergestellt.

Darüber ist man beim SVH auch sehr froh. Denn die Ambitionen in Heimstetten sind ganz andere. Der Regionalliga-Absteiger wurde vor der Saison als Topfavorit auf den direkten Wiederaufstieg gehandelt. Nach solidem Saisonstart ging es dann aber aufgrund personeller Probleme rapide abwärts.

Die Gründe dafür verriet Interimscoach Borislav Vujanovic dem Kicker: „Die meisten Teams sind gegen uns eben hochmotiviert und sehr defensiv aufgestellt. Dann bekommst du ein Kontertor und kannst nur noch anrennen. Allerdings hatten wir selbst immer genug Torchancen, nur haben wir eben nicht getroffen." So kam es, dass sein Team am 17. Spieltag gerade mal auf Platz neun stand. Der Abstand zu den Aufstiegsplätzen betrug da schon neun Punkte.

Doch seit Vujanovic übernommen hat, geht es für den SVH wieder nach oben. Nach dem vermasselten Einstand gegen Pullach (0:2) wurden alle vier Spiele gewonnen. Dazu trug ein Spieler ganz besonders bei: Lukas Riglewski. Sonst nicht unbedingt fürs Toreschießen bekannt, traf er dreifach beim Auswärtsspiel in Hainkofen-Hailing Anfang November. Und beim anschließenden 2:1 gegen Kirchanschöring avancierte er mit seinem Treffer in der 89. Minute zum Matchwinner.

Dank den guten Leistungen unter Vujanovic ist der SVH inzwischen wieder der ärgste Verfolger der dicht gestaffelten Spitzengruppe. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Vilzing würde nämlich der Abstand auf Garching, Sonthofen und Pullach auf fünf Punkte schrumpfen.

 

 

 

 

Quelle: fussball-vorort.de

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