In Heimstetten sind klare Köpfe gefragt

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Trainer Moskovic ist vom Einzug in die nächste Runde überzeugt.

SV Heimstetten - Am Sonntag entscheidet sich in der Relegation die Regionalliga-Zukunft von Heimstetten – Garching ist so gut wie in der nächsten Runde. Anstrengende Tage hat de...

SV Heimstetten - Am Sonntag entscheidet sich in der Relegation die Regionalliga-Zukunft von Heimstetten – Garching ist so gut wie in der nächsten Runde.

Anstrengende Tage hat der SV Heimstetten hinter sich. Am Dienstag absolvierte Vitomir Moskovics Mannschaft eine Trainingseinheit. Anschließend sah man sich gemeinsam im Vereinsheim das Zweitliga-Relegations-Rückspiel zwischen dem TSV 1860 und Holstein Kiel an.

Um 22:18 Uhr, in der Allianz Arena stand es nach dem 0:0 im Hinspiel 1:1, war Heimstetten gerettet und durfte sich auf eine weitere Spielzeit in der Regionalliga freuen. Dann aber, um 22:19 Uhr, traf Kai Bülow zum euphorisch bejubelten 2:1-Siegtreffer für die Löwen. In Heimstetten wurde nicht gejubelt. Musste sich der Regionalliga-15. doch urplötzlich wieder mit dem Gedanken anfreunden, nun doch noch vier Partien erfolgreich bestreiten zu müssen, um die Klasse zu halten. Die erste bereits 20 Stunden später.

So mussten sich die SVH-Kicker am Mittwochnachmittag auf den Weg nach Amberg in der Oberpfalz begeben. Es sei nicht einfach gewesen, berichtet der 48-Jährige von den Stunden vor Anpfiff des Relegations-Hinspiels, „den Schock zu verdauen und die Köpfe sauber zu kriegen“. Das gelang zwar einigermaßen, schlug sich jedoch trotz passabler Leistung im Resultat nicht nieder. So muss Heimstetten nun am Sonntag (16 Uhr) im Rückspiel auf eigenem Platz einen 0:1-Rückstand wettmachen. Bereits in der 7. Spielminute hatte Sebastian Paul eine Flanke unglücklich zum einzigen Treffer ins eigene Tor abgefälscht.

Obwohl er das 1:0 „als Riesenergebnis für den Gegner“ einsortierte, gab sich Moskovic „überzeugt, dass wir die zweite Runde erreichen“. Dabei sei es „egal, ob nach 90 Minuten, in der Verlängerung oder im Elferschießen“. In der entscheidenden zweiten Runde, die am Mittwoch und Samstag kommender Woche ausgetragen wird, träfe Heimstetten auf Ligarivale VfR Garching. Bereits am letzten Spieltag der regulären Saison waren sich die beiden Lokalkonkurrenten gegenübergestanden, Heimstetten hatte sich durch ein 1:1 den, letztlich wertlosen, 15. Platz gesichert. Aktuell aber spricht viel dafür, dass sich die erst im letzten Sommer in die Regionalliga aufgestiegenen Garchinger eine weitere Spielzeit in der vierten Liga sichern.

Zum einen war die Darbietung von Daniel Webers Mannschaft beim 6:2-Erfolg am Mittwoch im Relegations-Hinspiel beim FC Pipinsried zu imposant, als dass dies nicht auch einen deutlichen Zugewinn an Selbstvertrauen mit sich brächte. Zum anderen kann Webers Elf nun im Rückspiel, ebenfalls am Sonntag um 16 Uhr, Kräfte und der Trainer womöglich den ein oder anderen Spieler schonen.

„Wir müssen im Rhythmus bleiben“, erklärte er zwar, eine gewisse „Versuchung“ wollte er aber nicht in Abrede stellen. Am Mittwoch war seine Elf durch Giovanni Goia zunächst sogar in Rückstand geraten (26.). In der Viertelstunde vor dem Seitenwechsel aber brannte die Weber-Elf ein Feuerwerk ab, dem die Platzherren um Spielertrainer Tobias Strobl machtlos gegenüberstanden. Oliver Hauck (30.), Georg Ball (36., FE), Lucas Genkinger (39.) und Mike Niebauer (42.) stellten zur Halbzeit auf 1:4. Nach dem Platzverweis für Garchings Tobias Gürtner wegen einer Notbremse (48.) und dem Pipinsrieder Anschlusstreffer zum 2:4 (Manuel Eisgruber, 53.) schien zwar kurzzeitig noch einmal Spannung aufzukommen. Dennis Vatany aber erhöhte auf 2:5 (66.) und Dennis Niebauer lieferte mit einem brillanten Heber aus etwa 40 Metern einen passenden Schlusspunkt (88.).

Selbst Weber hatte sich „so ein Ergebnis niemals vorstellen können, das dürfen wir uns jetzt natürlich nicht mehr nehmen lassen“, sagte er. Heimstetten dagegen muss sich strecken, um nach dem Schock vom Dienstag die Spielzeit mit zwei Duellen gegen Garching beschließen zu können.

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Quelle: fussball-vorort.de

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