Dämpfer im Kampf um die Tabellenspitze

Heimstetten trifft das Tor nicht

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Achtung Hintermann: Manuel Duhnke (rotes Trikot) und der SV Heimstetten lassen sich in Wolfratshausen den Schneid abkaufen.

Der SV Heimstetten hat im Kampf um die Tabellenspitze in der Bayernliga Süd einen Dämpfer erhalten: Beim BCF Wolfratshausen verlor der Absteiger gestern mit 0:2.

Kurz vor Schluss nimmt sich Lukas Riglewski noch mal ein Herz. Aus 16 Metern feuert er den Ball in Richtung langes Eck – gefühlt ist es die 29. gute Möglichkeit des SV Heimstetten in dieser zweiten Halbzeit. Doch auch diesmal landet die Kugel nicht im Tor, sondern Keeper Kevin Pradl lenkt sie soeben noch um den Pfosten. Die Szene ist symptomatisch für das Bayernligaspiel des SVH beim BCF Wolfratshausen, das wenig später beim Stand von 0:2 abgepfiffen wird. „In der ersten Hälfte haben wir uns extrem schwer getan“, bilanziert Schriftführer Stephan Rehme.

„Nach der Pause hatten wir dann viele dicke Chancen, aber der Ball wollte einfach nicht rein.“ Vor 140 Zuschauern im Isar-Loisach-Stadion muss SVH-Trainer Heiko Baumgärtner wieder mal eine neuformierte Abwehr auf den Platz schicken, nachdem sich Maximilian Hintermaier in der Vorwoche eine Rotsperre eingehandelt hat. Für ihn kehrt Clemens Kubina in die Viererkette zurück; zudem schickt Baumgärtner am anderen Ende des Feldes ein neues Gesicht ins Rennen: Gilbert Diep feiert im Sturm sein Startelfdebüt anstelle des kränkelnden Orhan Akkurt. Ohne den Top-Torjäger entwickelt Heimstetten anfangs wenig Offensivdrang, was jedoch auch an den forsch aufspielenden Platzherren liegt. Folgerichtig geht die Elf von Trainer Rainer Leitl bereits nach acht Minuten in Führung, als Michael Marinkovic eine feine Kombination mit dem 0:1 abschließt.

Und es kommt noch dicker für die Gäste: Nach gut einer halben Stunde muss Keeper Marijan Krasnic die Kugel abermals aus dem Netz klauben. Vorausgegangen ist ein Freistoß-Hammer von Marco Höferth zum 0:2 – zugleich der Halbzeitstand, weil BCF-Torwart Pradl kurz vor der Pause die beste SVHMöglichkeit durch Sebastiano Nappo vereitelt. Nach dem Seitenwechsel habe Heimstetten dann „im Minutentakt aufs Tor geschossen“, berichtet Rehme. Doch sowohl Dominik Schmitt per Kopf (47.) als auch Nappo in zwei Situationen bringen das Leder nicht im Tor unter (50./51.).

In der Folge ist der SVH weiter drückend überlegen und stellt sich auch dank der eingewechselten Akkurt und Riglewski wesentlich geschickter an als noch vor der Pause. Doch Zählbares können die Gäste auch im zweiten Durchgang nicht produzieren, sodass am Ende die vierte Niederlage in den letzten fünf Saisonspielen zu Buche steht.

Quelle: fussball-vorort.de

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