SV Heimstetten verliert daheim gegen Buchbach

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Wieder nichts: Clemens Kubina und Sammy Ammari (liegend v.l.) sind ratlos.

SV Heimstetten - Nach der bitteren Pokalpleite hat Vitomir Moskovic auch bei seinem Ligadebüt eine Niederlage einstecken müssen: Unter dem neuen Trainer verlor der SV Heimstetten gestern Abend mit 0:1 gegen den TSV Buchbach.

„Derby-Sieger, Derby-Sieger! Hey! Hey!“ – so hallte es gestern Abend durch den Sportpark. Doch es waren nicht die heimischen Regionalligakicker des SV Heimstetten, die sich nach dem Abpfiff zur obligatorischen Jubel-Hüpf-Traube zusammenrotteten. Vielmehr feierten die Gäste vom TSV Buchbach – nicht etwa ihren mauen Auftritt, aber einen überaus glücklichen Sieg.

„Im Fußball gibt’s keine Gerechtigkeit“, kommentierte SVH-Trainer Vitomir Moskovic die 0:1-Niederlage. „Von der Leistung her kann ich meiner Mannschaft keine Vorwürfe machen, doch leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“ Im Vergleich zum Pokal-Aus in Rosenheim habe sich seine Elf zwar deutlich gesteigert, so der Neu-Coach. Doch letztlich räumte auch der 47-Jährige ein: „So ein Einstand ist natürlich bitter.“

Die 680 Zuschauer legten zunächst eine Schweigeminute für den kürzlich verstorbenen Herbert Böltl ein, langjähriges Mitglied und Vorsitzender des SVH-Fördervereins. Wegen seines überraschenden Todes war die Partie der Heimstettner gegen Memmingen am vorigen Wochenende kurzfristig abgesagt worden.

Danach fanden beide Mannschaften schnell ins Spiel und erarbeiteten sich erste Möglichkeiten. Zunächst klärte SVH-Abwehrmann Sebastian Paul nach zwei Minuten in höchster Not – und in spektakulärer Kung-Fu-Manier – am eigenen Fünfmeterraum. Kurz darauf prüfte Sammy Ammari den nicht immer sicher wirkenden TSV-Torwart Dominik Süßmaier mit einem satten Schuss aus 14 Metern.

In der Folge hatte Heimstetten mehr vom Spiel – von Verunsicherung nach dem Trainerwechsel, der Pleite in Rosenheim und den Abgängen von Marcel Ebeling und Slaven Jokic war nichts zu sehen. Nach 25 Minuten warf Danijel Majdancevic einen sehnsüchtigen Blick zum Schiedsrichter: Seinem Empfinden nach war der SVH-Angreifer im Strafraum zu Boden gerissen worden. Tatsächlich ertönte ein Pfiff – allerdings nur von einem wütenden Fan, weil die Pfeife des Schiedsrichters stumm geblieben war.

Nach der Pause verflachte die Partie, ehe der Ball in der 55. Minute plötzlich im Buchbacher Tor lag. Sebastiano Nappo hatte ihn dorthin befördert, doch bevor das Netz zappelte, hatte der Linienrichter schon die Fahne oben – abseits. Nun plätscherte die Partie 20 Minuten lang so öde vor sich hin, dass der eine oder andere Zuschauer mit dem Einschlafen kämpfte. Erst eine Riesenchance von Clemens Kubina weckte den Sportpark aus der Lethargie. Aber der Verteidiger brachte die Kugel nach feiner Ammari-Vorarbeit aus kurzer Distanz nicht im Tor unter.

Das rächte sich acht Minuten vor Ende: Nach einer glücklichen Flipper-Kombination landete der Ball bei Buchbachs Stefan Denk, der SVH-Keeper Marijan Krasnic aus zehn Metern keine Chance ließ – das 0:1 mit der einzigen echten Chance der Gäste.

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Quelle: fussball-vorort.de

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