Heimstetten verliert trotz Überzahl

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Nach Daniel Majdancevics Ausgleichstreffer konnte der SVH nicht nachlegen.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten bleibt auch im siebten Spiel in Serie ohne Sieg. Beim FC Memmingen kassiert der Regionalligist eine bittere 1:2-Niederlage – obwohl er eine halbe lang Stunde in Überzahl spielt.

Will man die Geschichte dieser schmerzlichen 1:2-Niederlage des SV Heimstetten beim FC Memmingen erzählen, so könnte man kurzerhand den Bericht des Hinspiels hervorkramen. Auch damals mussten die Allgäuer nach einer Roten Karte in der 63. Minute eine halbe Stunde lang in Unterzahl spielen. Auch damals konnte der SVH seine personelle Überlegenheit nicht nutzen und geriet mit 1:2 in Rückstand. Und auch damals boten sich den Heimstettnern kurz vor Schluss noch einmal beste Möglichkeiten.

Hier jedoch endet die Parallele: Während im Hinspiel Sammy Ammari zum späten 2:2 traf, scheitern diesmal sowohl Nils Ehret als auch Sebastiano Nappo aus aussichtsreicher Position. Die Folge: Heimstetten verliert das Regionalligaduell in Memmingen mit 1:2, wartet nun schon seit Anfang November auf einen Sieg und steckt tiefer im Abstiegskampf denn je. „Ich bin bitter enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft“, ärgert sich Trainer Vitomir Moskovic. „Wir haben nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten.“

Vor allem in der ersten Hälfte ist der SVH klar unterlegen und gerät in Rückstand. Bereits nach zehn Minuten taucht Fabian Krogler allein vor Torwart Marijan Krasnic auf und schiebt zum 0:1 ein – „zu billig“, findet Moskovic. Nicht nur in dieser Szene bemängelt der Trainer das Zweikampfverhalten seiner Spieler. „Memmingen war nicht überragend, aber die haben gekämpft ohne Ende“, attestiert Moskovic. „Wir hingegen waren nicht präsent. Das ist nicht das Niveau, das ich von der Mannschaft erwarte.“

Nach dem Wechsel findet Heimstetten besser ins Spiel und wird prompt belohnt. Nach einer Ecke klärt Memmingens Matthias Jocham auf der Linie – mit der Hand. Die Folge: Rot und Elfmeter für den SVH. Danijel Majdancevic stzt die Kugel unten links zum 1:1 ins Netz.

Jetzt spricht alles für die Gäste, doch das Tor fällt auf der anderen Seite: Goalgetter Michael Geldhauser enteilt der SVH-Abwehr, umkurvt Krasnic und bringt Memmingen abermals in Führung. „Dem Tor ist eine Fehlerkette vorausgegangen, die ich nicht nachvollziehen kann“, kritisiert Moskovic. Der Trainer setzt nun alles auf eine Karte, bringt Nappo und Marco Bläser, doch echte Chancen bleiben Mangelware – vorerst.

Das ändert sich in der Nachspielzeit: Erst rutscht Memmingens Torhüter aus, doch Nils Ehret kann die Kugel nicht am Verteidiger vorbei ins Netz schieben. Und nur wenige Augenblicke später hämmert Nappo das Leder aus 17 Metern an die Latte. „Da müssen wir ein Tor machen“, findet Moskovic. „Aber das ändert nichts daran, dass ich mit dem Spiel meiner Mannschaft nicht zufrieden bin."

Quelle: fussball-vorort.de

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