Bayernligist hält gegen Buchbach gut mit

Heimstetten verpasst die Überraschung

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Manuel Duhnke und der SVH lieferten dem Regionalligisten einen großen Kampf.

SV Heimstetten - Die Überraschung lag lange in der Luft. In Unterzahl verlor der Fußball-Bayernligist SV Heimstetten gestern dann aber doch im BFV-Pokal 2:3 (2:1) gegen den TSV Buchbach.

Der SV Heimstetten hatte sich für das Kräftemessen mit dem Regionalligisten einiges vorgenommen und dementsprechend aufgestellt. Die Startelf von Trainer Heiko Baumgärtner hatte nichts mit Rotation zu tun, sondern mehr mit Kampfansage.

Diese kam dann auch in den ersten Minuten auf dem Platz. Der Bayernliga-Tabellenführer war der Chef im Ring und hatte schnell auch durch Nappo und Kubina erste Tormöglichkeiten. Das Tor (35.) machte dann „The One and Only“ Orhan Akkurt in seiner unnachahmlichen Art. Der Stürmer nahm einen Ball von Steimel mit dem Oberschenkel an und schoss ihn direkt aus der Drehung ins lange Eck.

Buchbach fand bis dahin eigentlich gar nicht statt. Mit dem ersten Torschuss kam der Regionalligist aus dem Nichts zum Ausgleich, aber 120 Sekunden später packte Tormaschine Akkurt seinen zweiten Torschuss aus und auch gegen den war kein Kraut gewachsen. 20 Meter vor dem Tor ließ der Doppelpacker einen Verteidiger aussteigen und vollstreckte eiskalt. Im direkten Gegenzug traf Buchbach dann das Lattenkreuz in einem nun richtig unterhaltsamen Match. Die Führung für den SV Akkurt nach 45 Minuten ging unter dem Strich voll in Ordnung.

Der Livetickerer des SV Heimstetten errechnete in der Pause mit einem Smiley, dass Heimstetten noch 27 Spiele gewinnen muss, bis nach dem DFB-Pokal auch der UEFA-Cup in der Vereinsvitrine steht. Der junge Optimist hatte seine Rechnung aber ohne Daniel Steimel gemacht. Der sah in der 49. Minute Gelb für ein Allerweltsfoul, wurde für seinen Protest einige Sekunden ermahnt und kassierte für weiteres Meckern Gelb-rot.

Die Buchbacher hatten damit 40 Minuten Überzahl, brachten aber nur wenig zu Stande. Für den eher glücklichen Ausgleich brauchte der Regionalligist eine Ecke (71.). In der Folgezeit war der Gast weiter nur bei Standards gefährlich. Torwart Marjan Krasnic hätte sich einmal fast eine Ecke selbst ins Netz geboxt, reagierte in Minute 83 aber grandios nach einer weiteren Standard. Buchbach war nun nahe dran am Todesstoß kurz vor dem Elfmeterschießen. Das Tor kam dann auch aus dem Spiel heraus gegen nun müde gelaufene Heimstettener Verteidiger. Thomas Breu, der kurz vor der Pause noch das Lattenkreuz getroffen hatte, köpfte nun genau rechts oben ins Eck.

Quelle: fussball-vorort.de

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