Heimstetten: Warten auf den erlösenden Dreier

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Hürde nehmen: Heimstetten (Dominik Schmitt) empfängt Illertissen.

Sv Heimstetten - In Heimstetten können sie diese Zahl nicht mehr hören, aber: Seit zwölf Spielen hat der Regionalligist nicht mehr gewonnen. Nun nimmt der SVH am Samstag einen neuen Anlauf gegen Illertissen.

Am Mittwoch hat der FC Eintracht Bamberg in Würzburg verloren – sehr zur Freude des SV Heimstetten. Denn Bamberg gehört neben dem SVH zu jenen vier Vereinen am Tabellenende der Regionalliga, die voraussichtlich die beiden Abstiegsränge und die zwei Relegationsplätze unter sich ausmachen werden. So weit, so einleuchtend. Jedoch müssen SVH-Fans im Saisonendspurt nicht nur die drei Rivalen im Blick haben, sondern fast ein halbes Dutzend weiterer Klubs in drei Ligen. Sie alle könnten am Ende das Zünglein an der Waage sein und darüber entscheiden, ob Heimstetten in der vierthöchsten Spielklasse bleibt oder den Gang in die Bayernliga antreten muss.

Das beginnt in der 2. Liga, wo Fürth und 1860 München um den Klassenerhalt bangen. Sollte es diese Klubs erwischen, müsste die jeweilige Reserve die Regionalliga verlassen, um den Zwei-Klassen- Abstand zu wahren. „Steigt Fürth oder Sechzig ab, wird die Zweite Mannschaft auf den letzten Platz der Regionalliga gesetzt“, erklärt Spielleiter Josef Janker. Sollte einer der zwei Profi-Klubs auf dem Relegationsrang landen, ist noch unklar, wie in der Regionalliga verfahren wird. „Entweder fangen wir wie geplant am 26. Mai mit der Abstiegsrelegation an“, sagt Janker.

„Oder wir warten, bis in der 3. Liga eine Entscheidung gefallen ist und spielen erst danach, also eine Woche später.“ Derweil dürften die Heimstettner interessiert verfolgen, was sich in der 3. Liga tut. Dort könnte es neben Regensburg auch die SpVgg Unterhaching erwischen. Kämen beide in die Regionalliga runter, so bliebe dort für die vier Teilnehmer der Abstiegsrelegation nur ein Platz übrig. „Denn unser Ziel ist immer eine 18er-Liga“, erklärt Janker. Gleiches gilt auch, wenn der Regionalliga-Meister – voraussichtlich die Würzburger Kickers – in der Relegation zur 3. Liga scheitert und in der vierthöchsten Klasse bleiben muss. Schafft Würzburg hingegen den Sprung nach oben und Unterhaching hält sich in der 3. Liga, dann würde in der Abstiegsrelegation bereits ein Sieg zum Verbleib in der Regionalliga reichen.

Von all diesen Wenns und Danns will SVH-Manager Michael Matejka freilich wenig wissen: „Wir schauen nur auf uns und versuchen, den Relegationsplatz zu sichern.“ Zu Hause gegen Illertissen hofft er auf den erlösenden Dreier, bevor es eine Woche später zum Schlusslicht aus Seligenporten geht. „Das wird ein Zitterspiel, das wir gewinnen müssen“, weiß Matejka. „Deshalb wäre ein Sieg gegen Illertissen wichtig fürs Selbstvertrauen.“ Hoffnung machen ihm die starken Auftritte gegen Augsburg und Ingolstadt. Jedoch betont der Manager: „Illertissen ist eine der stärksten Mannschaft der Liga. Das wird ganz schwer für uns.“

Quelle: fussball-vorort.de

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