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Heimstetten wartet seit 77 Tagen auf Erfolgserlebnis

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SV Heimstetten - In 900 Minuten kann man mit dem Auto von München nach Stockholm fahren. Oder „Lindenstraße“ schauen – 30 Folgen am Stück. Diese kleine Ewigkeit von 900 Minuten wartet der SV Heimstetten nun schon auf einen Sieg, wenn er am Samstag Seligenporten empfängt.

Der 26. Juli ist ein herrlicher Sommertag mit angenehmen 25 Grad, kaum ein Wölkchen ist am Himmel über dem Heimstettner Sportpark zu sehen – und doch ist nicht etwa der Wettergott verantwortlich für die sonnige Laune der Anwesenden, sondern ein Fußballgott. Unter diesem Namen firmiert Marco Bläser zumindest bei den Fans des SV Heimstetten, unter anderem wegen Aktionen wie an diesem Nachmittag. Da gelingt dem 33-jährigen Edel-Joker kurz nach der Einwechselung das 2:1-Siegtor im Regionalligaspiel gegen den SV Schalding-Heining.

Es ist der zweite Sieg im vierten Spiel für den SVH; in der Tabelle klettert der Club auf Rang vier – die Fans jubeln, Bläser strahlt mit seinem Trainer Rainer Elfinger um die Wette, ganz Heimstetten ist ein Hort der Glückseligkeit. Seither sind 77 Tage vergangen, wenn der SV Heimstetten am Samstag um 15 Uhr den SV Seligenporten empfängt – doch gefühlt liegen zwischen diesen beiden Ereignissen Lichtjahre. Oder in trockenen Zahlen ausgedrückt: zehn sieglose Partien des SVH, nur ein Remis, stolze 26 Gegentore. Kurzum: In Heimstetten hat sich nicht nur die Sonne verzogen, sondern es herrscht bitterste Eiszeit. Ausgerechnet nun geht es in die Wochen der Wahrheit. Als Tabellenletzter empfängt der SVH zunächst den zwei Ränge besser platzierten SV Seligenporten. Danach stehen die Partien gegen Bamberg und den Nachbarn VfR Garching an – zwei mutmaßliche Konkurrenten im Abstiegskampf. „Jetzt kommen die wichtigen Spiele gegen Mannschaften, die in einer ähnlichen Situation sind wie wir“, sagt Vitomir Moskovic.

Der 47-Jährige steht inzwischen an der Seitenlinie beim SVH, nachdem der Club Mitte August Rainer Elfinger vor die Tür gesetzt hat. Der war für die ersten drei Niederlagen verantwortlich; danach setzte Moskovic die schwarze Serie fort und musste obendrein ein bitteres Pokal- Aus in Rosenheim hinnehmen. „Ich versuche im Training, den Druck von der Mannschaft zu nehmen“, sagt Moskovic. „Aber das kann man nicht zu hundert Prozent.

Die Jungs können ja selbst die Tabelle lesen.“ Mit welcher Taktik er in die wegweisende Partie am Samstag geht, will der Trainer nicht verraten. Stattdessen gibt’s Weisheiten à la Herberger: „Wir müssen ein Tor mehr machen als der Gegner.“ Personell fehlen der verhinderte Steven Toy und Nils Ehret, der an einer Leistenverletzung laboriert; seinen Platz in der Innenverteidigung wird wohl Valentin De La Motte einnehmen. Wieder dabei ist Kapitän Christoph Schmitt. „Er ist zwar noch nicht hundertprozentig fit“, sagt Moskovic, „aber ich gehe davon aus, dass er von Anfang an spielt“.

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Quelle: fussball-vorort.de

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