Heimstetten wartet auf Trendwende

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Rettete dem SV einen Punkt: Sammy Ammari.

SV Heimstetten- Heimstetten bleibt mit Neu-Trainer Moskovic sieglos. Nun reist Tabellenführer1860 II an.

Es wird Zeit für den ersten Sieg. Das weiß Vitomir Moskovic selbst. Seit mittlerweile sechs Runden wartet der SV Heimstetten vergeblich auf einen dreifachen Punktgewinn in der Regionalliga Bayern. Dabei war vor knapp vier Wochen der Trainer gewechselt worden. Doch auch unter Rainer Elfingers Nachfolger konnte bislang die Trendwende nicht eingeleitet werden.

Immerhin gab es nach zuvor fünf Niederlagen in Serie am Dienstag im Nachholspiel gegen den FC Memmingen ein 2:2. Die Voraussetzungen für den ersten Sieg unter seiner Regie allerdings sind auch an diesem Wochenende nicht eben günstig. Empfängt die Moskovic-Elf doch am Samstag (14 Uhr) in der Reserve des TSV 1860 den Tabellenführer. Doch nicht nur deshalb konnte der 47-jährige Coach mit der Punkteteilung kaum glücklich sein.

Nach einem ersten Abschnitt, der selbst laut Moskovic „kein Regionalliga-Niveau hatte“, war seine Mannschaft nach Wiederanpfiff zunächst eigentlich deutlich verbessert aus der Kabine gekommen. Folgerichtig brachte Danijel Majdancevic die Platzherren in Front (62.). Als kurz darauf auch noch Memmingens Schlussmann Michael Lutz wegen eines groben Foulspiels gegen Daniel Steimel 30 Meter vor seinem Tor mit einem Platzverweis bedacht wurde (64.), schien das Feld bereitet für drei Punkte. Doch weit gefehlt: In der Folge lähmte die Angst vor der eigenen Courage die SVH-Beine, die Allgäuer drehten die Partie in Unterzahl (71., 83.). So resümierte der Übungsleiter zutreffend, nachdem Sammy Ammari immerhin noch ausglich (88.), dass „wir am Ende sogar mit dem Punkt zufrieden sein müssen“.

Zunächst müsse er nun „analysieren, warum wir das Spiel so aus der Hand gegeben haben“, erläuterte der ob des unerklärlichen Einbruchs seiner Elf geschockte Trainer. Man müsse „noch ein bisschen Geduld haben“, so Moskovic, zugleich aber versprach er, dass es „bald Siege geben wird“. Er hätte jedenfalls „keine Angst vor dem Abstiegskampf“ und sei überzeugt davon, „dass wir bald da unten rauskommen“.

Ob dies bereits an diesem Samstag geschieht, muss angesichts des formstarken Gegners bezweifelt werden. Mit zuletzt drei Siegen am Stück im Gepäck reisen Torsten Fröhlings Junglöwen an. Am Dienstag hatte der 48-jährige Trainer den kommenden Gegner selbst beobachtet. Sorgen dürfte ihm der durchwachsene Auftritt des SV Heimstetten keine bereitet haben. Dennoch warnt er, dass „Heimstetten eine kämpferische und konditionell starke Mannschaft ist“, sein Team müsse weiter „die Fehler im Spielaufbau minimieren und an der Zielstrebigkeit arbeiten“. Denn trotz aller Warnungen steht für Fröhling voll außer Zweifel, dass „wir unsere gute Ausgangsposition in Heimstetten festigen wollen“.

 

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Quelle: fussball-vorort.de

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