Heimstetten wartet weiter auf den ersten Sieg

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Der SV Heimstetten wartet weiter auf den ersten Sieg.

SV Heimstetten - Die Fußballer des SV Heimstetten bleiben in der Regionalliga ohne Sieg: Trotz einer Führung kassierten sie gestern Abend beim SV Seligenporten eine 1:4-Abreibung.

146 Kilometer sind es von Heimstetten bis ins oberfränkische Seligenporten – eine Strecke, die man gewöhnlich in eineinhalb Stunden Fahrzeit zurücklegt. Nicht so der Mannschaftsbus des Regionalligisten SV Heimstetten gestern Nachmittag. Denn nicht nur ging es auf der A9 staubedingt oft bloß im Schneckentempo voran – kurz vor dem Kreuz Eching platzte auch noch ein Reifen. So musste der SVH-Tross umdrehen und den Bus wechseln. Die Folge: Erst kurz vor dem anvisierten Spielbeginn um 18.30 Uhr erreichten die Gäste das Stadion in Seligenporten – dreieinhalb Stunden nach dem Aufbruch.

Die Odyssee war der Auftakt  zu einem missratenen Abend für den SVH: Trotz einer 1:0-Führung verlor die Elf von Trainer Rainer Elfinger am Ende mit 1:4 gegen den SV Seligenporten. „Spielerisch waren wir eigentlich die bessere Mannschaft, aber wir haben unsere Chancen nicht genutzt“, bemängelt Abteilungsleiter Michael Matejka. „Am Ende fällt die Niederlage viel zu hoch aus.“

Bei sommerlichen Temperaturen musste Elfinger auf etliche Spieler verzichten. Neben den verletzten Gianluca Simari, Valentin De La Motte, Steven Toy und Daniel Steinel fehlten krankheitsbedingt auch Quirin Löppert und Anton Siedlitzki sowie der verhinderte Rafael Mayer. Dafür stand Sebastian Kneißl nach seiner Rotsperre wieder in der Anfangself – ebenso wie die gelernten Stürmer Marco Bläser, Marcel Ebeling und Florian Rudy. Ein Indiz dafür, was Elfinger schon vor der Partie angekündigt hatte: „Wir spielen in Seligenporten auf Sieg und gehen etwas mehr Risiko ein als vielleicht noch in der vergangenen Saison.“

Tatsächlich begannen die Gäste forsch und tauchten bereits in der zweiten Minute im SVS-Strafraum auf – doch Bläsers Schuss zischte am Pfosten vorbei. Auf der anderen Seite vergab Dominik Räder eine gute Möglichkeit, als er aus fünf Metern die Kugel nicht richtig erwischte. Insgesamt hinterließ Heimstetten jedoch den stärkeren Eindruck und hatte kurz vor der Pause die Riesenchance auf die Führung. Doch einen Elfmeter von Kapitän Christoph Schmitt parierte Dominik Brunnhübner bravourös; zuvor war Memis Ünver im Strafraum gelegt worden.

Nach dem Wechsel musste der SVH einen Schockmoment überstehen, als Torwart Patrick Lehner im Eins-gegen-Eins Dominik Stolz stoppte. Quasi im Gegenzug zappelte der Ball im Netz: Ausgerechnet Ebeling, der vom SVS nach Heimstetten gewechselt war, traf aus zwölf Metern gegen seinen Ex-Club. Nun schien der SVH auf der Siegerstraße – aber nicht lange. Denn in der 66. und 69. drehten die Gastgeber die Partie mit einem Doppelschlag. Zwar gab Heimstetten danach noch einmal alles, doch ein weiterer Doppelschlag in der 83. und 85. Minute besiegelte die Niederlage.

Quelle: fussball-vorort.de

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