Heimstetten wirft Ismaning aus dem Pokal

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Obenauf: SVH-Torschütze Aydemir

Ismaning/Heimstetten – Von wegen Feiertag. Gerade einmal 214 Zuschauer wollten das Pokalderby der beiden Bayernliga-Nachbarn FC Ismaning und SV Heimstetten sehen. Die Nichtgekommenen verpassten ein lebhaftes Match.

Und raus bist du: Heimstettens Langer (l.) schiebt Niederlechner ins Aus.

Ismaning rotierte gegenüber dem Sieg in Rosenheim auf vier Positionen mit dem Ergebnis, dass bis Mitte der ersten Halbzeit der Gast die Hosen an hatte. Heimstetten spielte zielstrebig nach vorne, so dass sich nach einer halben Stunde niemand über ein 0:2 hätte beschweren können. Das verdiente Führungstor schoss Dominik Schmitt, der nach einem Einwurf frei stand und direkt abzog (18.). Wenig später kratzte der erneut überragende Innenverteidiger Alexander Weiser einen Schuss des ehemaligen Ismaningers Sasa Memisevic von der Linie (29.) und später in der 41. Minute war der Ismaninger erneut in höchster Not kurz vor der Torlinie.

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Während Weiser sich in der Torverhinderung auszeichnete, eröffnete der andere Innenverteidiger Daniel Steinacher die Jagd auf den Ausgleich. In der 34. Minute zwang er Torwart Patrick Lehner mit wuchtigen Kopfbällen bei zwei aufeinander folgenden Ecken zu Glanzparaden. Nun wurden die Ismaninger stärker und kamen auch zum Ausgleich, als es nach einem Foul an Mijo Stijepic Elfmeter gab. Uli Fries verwandelte ohne Probleme.

Nach dem Seitenwechsel ging der unterhaltsame Kick ohne Anlaufzeit weiter. In der 49. Minute scheiterte Florian Niederlechner mit elegantem Hackentrick an Lehner. Fast im Gegenzug klingelte es dann auf der anderen Seite. Nach einem fantastischen Spielzug stand der Ex-Ismaninger Ibrahim Aydemir alleine vor Torwart Pingitore und hob die Kugel ganz genüsslich über den Keeper. Es war zu spüren, wie gut Tore gegen den Ex-Verein schmecken.

Das Derby blieb spannend

Am Boden: Siedlitzki

Das Derby blieb spannend, denn die Ismaninger schoben wieder mehr an. Richtig rund lief das Offensivspiel der Hausherren nicht, wobei Daniel Steinacher weiter brandgefährlich bei Ecken blieb. Ab Mitte der zweiten Halbzeit häuften sich die Möglichkeiten des FCI, bei dem Niederlechner und Stijepic aus aussichtsreichen Positionen harmlos abschlossen. Die beste Möglichkeit war ein Freistoß von Uli Fries, der in der 73. Minute an die Latte klatschte. Der FCI hatte seine Chancen und nutzte sie nicht. Das bestrafte Ibrahim Aydemir noch einmal mit einem schönen Tor. Seine Bogenlampe aus 20 Metern senkte sich ins lange Eck und beendete den Ismaninger Traum von einem erneuten Auftritt im DFB-Pokal. Aydemir feierte sich mit dem Luca-Toni- Ohrschrauber. Aydemir war der Mann des Tages und der SV Heimstetten der verdiente Sieger. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Norbert Bzunek (86.) und die anschließende Schlusshektik nichts mehr. Der Ismaninger Frust war dann so groß, dass auch die Anzeigentafel den Dienst quittierte und ein 1:6 anzeigte. Den Heimstettenern reichte dennoch ein 2:3.

Statistik

FC Ismaning – SV Heimstetten 2:3 (1:1)

Ismaning: Pingitore – Maurer, Steinacher, Weiser, Siedlitzki – Storhas, Häfele (46. Bachinger), Fries, Lopez – Niederlechner (74. Bzunek), Stijepic.

Heimstetten: Lehner – Langer, Paul, Mayer, Toy – C. Schmitt, Moll, Kubica (46. Malenoff), D. Schmitt (82. Schmalhofer) – Memisevic (46. Kartal), Aydemir.

Tore: 0:1 D. Schmitt (18.), 1:1 Fries (39., Foulelfmeter), 1:2/1:3 Aydemir (53./81.), 2:3 Bzunek (86.).

Schiedsrichter: Thomas Berg (Landshut) –

Zuschauer: 214.

von Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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