Heimstetten: Zwei späte Tore machen Elfinger glücklich

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Robert glatzel sorgte für die Entscheidung.

Der SV Heimstetten kann doch noch gewinnen. Ausgerechnet beim bis dato unbezwungenen FC Memmingen siegte der Regionalligist gestern Abend mit 2:0.

75 bis 80 Prozent – mit dieser Wahrscheinlichkeit landet Studien zufolge ein Elfmeter im Tor. Doch Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel, und das manchmal sogar doppelt – davon konnten sich die 1300 Zuschauer gestern Abend beim Duell des SVH in Memmingen überzeugen. Denn weil der FCM gleich zwei Strafstöße vergab, kam der SVH zu einem 2:0-Auswärtserfolg. „Ein hoch verdienter Sieg“, urteilt Manager Michael Matejka.

„Die Jungs haben sich für eine überragende zweite Hälfte belohnt.“ Dabei vertraute Trainer Rainer Elfinger der gleichen Anfangself wie beim 2:2 gegen Illertissen – mit zwei Veränderungen: Josef Welzmüller ersetzte den verletzten Anton Siedlitzki, und etwas überraschend stürmte Robert Glatzel anstelle von Florian Rudy. Insgesamt blieb der erste Durchgang chancenarm auf beiden Seiten. Dennoch wäre der SVH mit einer Führung in die Pause gegangen, hätte Memmingens Torhüter nicht einen Freistoß von Christoph Schmitt soeben noch um den Pfosten gelenkt (44.).

Zu dem Zeitpunkt war Bernd Häfele schon nicht mehr auf dem Feld: Er hatte bei einem Zweikampf einen Ellbogen ins Gesicht bekommen und musste raus. Der zweite Durchgang begann mit einem Paukenschlag. Quirin Löppert brachte Burak Tartan im Strafraum zu Fall, und es gab Elfmeter – „doch davor war es ein klares Foul an uns“, befand Matejka. Allzu sehr musste sich der Manager indes nicht ärgern, denn Harald Holzapfel setzte den Strafstoß in American-Football- Manier weit über die Querlatte (49.).

Und es kam noch kurioser: Eine Viertelstunde später scheiterte Ümüt Sönmez ebenfalls vom Elfmeterpunkt, nachdem Löppert die Kugel im Strafraum an die Hand gesprungen war. Wenig später zappelte der Ball auf der anderen Seite im Netz: Aus 25 Metern hatte Schmitt den Ball in den Winkel gezirkelt – ein Treffer Marke Traumtor. Für die Entscheidung sorgte dann Robert Glatzel, der vier Minuten vor Schluss zum 2:0 einnetzte.

Quelle: fussball-vorort.de

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