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Heimstettens Coach Schmitt : „Wir waren diese drei Standards schlechter“

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Von: Nico Bauer

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Man hätte es Christoph Schmitt nicht übel nehmen können, wenn sich der Trainer des SV Heimstetten über Pech und Schicksal beschwert hätte. Am Ende verlor der Fußball-Regionalligist 1:4 (1:2) beim SV Illertissen (wir berichteten) und es waren nur Nuancen, die im Ergebnis große Auswirkungen hatten.

Heimstetten – Schmitt ist kein Jammerer und er nahm auch diese Niederlage an: „Wir waren eben diese drei Standards schlechter.“ Die ersten drei Tore der Gastgeber waren ruhende Bälle, bei denen zwei Ecken nicht gut verteidigt wurden und Illertissen ein Elfmetergeschenk annahm. Und er zollte dem Gegner Respekt, der defensiv sehr gut gearbeitet hatte. „Sie haben das gut gemacht und uns nicht in den Rhythmus kommen lassen. Gefühlt war das Spiel auch alle eineinhalb Minuten für 30 Sekunden unterbrochen“, sagt Schmitt.

Nach dem 0:2 spürte er bei seiner Mannschaft fast schon etwas Resignation. Doch dann kam die irre Ecke von Riglewski, die direkt einschlug. „Dieses Ding von Luggi ist nichts Neues“, sagte Schmitt, „die direkt aufs Tor gezogene Ecke ist eine Variante von uns.“ Dieser Ball wird immer mal trainiert und dann ist es im Spiel egal, ob irgendein Spieler den Ball reindrückt oder der Überraschungsball ohne Berührungen einschlägt. Christoph Schmitt nahm den Torwart in Schutz, weil der voll in das Flutlicht schauen musste. Das war dann ein bisschen ausgleichende Gerechtigkeit, weil beim ersten Tor Heimstettens Maximilian Riedmüller auch mit dem Flutlicht zu kämpfen hatte.

Und mit dem Traumtor öffnete sich die Tür zurück ins Spiel mit zwei Topchancen nach der Pause. Der Trainer dachte vor allem an die Einladung für Ensar Skrijelj mit einem fast leeren Tor: „So ein Brett muss man reinmachen, wenn du in der Regionalliga punkten willst.“ Nach dem starken Beginn der zweiten Halbzeit habe man auch wieder die Spannung verloren. Und deshalb haben die Heimstettner wenige Argumente, sich zu beschweren über einen Gegner, der aus wenig ganz viel gemacht hat. Es war in dieser Saison auch nicht das erste Mal, dass der SVH gleichgut bis besser war, aber am Ende mit einem kernigen Ergebnis verloren hat. (NICO BAUER)

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