Fußball Regionalliga-Relegation

Heimstettens Coach Schmitt: „Wir zeigen ein anderes Gesicht.“

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Ins Zeug legen: Mohamad Atawa kann im Sportpark den Klassenerhalt besiegeln.

Die Tochter von Christoph Schmitt ist noch so jung, dass sie die Geschehnisse der vergangenen Tage nicht wirklich verstanden hat – und ihrem Papa somit auch nichts nachträgt. Etwas anders sieht es da bei seiner Ehefrau aus, die „nicht gerade begeistert“ über die jüngsten Entwicklungen gewesen sei, sagt der 33-Jährige.

Heimstetten–  Denn am Mittwoch wollte die Familie eigentlich in den Urlaub aufbrechen, was für Schmitt auch in seiner Rolle als Trainer des Regionallisten SV Heimstetten problemlos möglich gewesen wäre.

Schließlich war die Saison für den SVH Anfang der Woche noch vorüber und der Klub als Tabellenvorletzter abgestiegen. Doch dann vergeigte der Zweitligist FC Ingolstadt in der Relegation den Klassenerhalt, weshalb dessen Reserve nicht länger in der Regionalliga antreten darf. Folglich rutschen dort sämtlich Teams, die im Endklassement hinter dem FCI rangieren, einen Platz nach vorne – und Heimstetten dadurch in die Relegation.

Dort bekommt es der Klub in der ersten Runde mit dem Zweiten der Bayernliga Süd zu tun, dem TSV Rain. Im Hinspiel am Donnerstag kam der SVH zu einem glücklichen 1:1; nun folgt am Sonntag um 16 Uhr das Rückspiel im Sportpark. Dank des Auswärtstors geht Heimstetten als leichter Favorit in die Partie – einerseits. Andererseits waren die Schwaben am Donnerstag klar besser, wie auch Schmitt einräumt: „Wir haben kein gutes Spiel absolviert. Aber ich bin überzeugt, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen.“

Personell muss der SVH weiter auf Mathias Regal und Ali Ulusoy verzichten. Ersterer wird seine Karriere nach dieser Saison beenden und befindet sich aktuell schon im Urlaub. Zweiterer hat Heimstetten bereits verlassen. Wieder im Kader stehen wird dagegen Carl Weser; an der Anfangself dürfte sich im Vergleich zum Donnerstag aber kaum etwas ändern.

Um den Klassenerhalt fix zu machen, braucht der SVH am Sonntag einen Sieg oder ein torloses Remis. Andernfalls spielt der TSV Rain nächste Saison in der Regionalliga und Heimstetten müsste abermals in die Verlängerung. Denn da Meister FC Bayern II in die 3. Liga aufgestiegen ist, wird in der Regionalliga ein weiterer Startplatz frei, den die Verlierer der ersten Relegationsrunde unter sich ausmachen. Im Zweifelsfall könnte sich die Saison des SVH also bis zum 8. Juni in die Länge ziehen. Und das wiederum käme den Urlaubsplänen der Familie Schmitt sicher nicht zupass.

Voraussichtl. Aufstellung: Riedmüller, Günzel, Beierkuhnlein, Hintermaier, Hannemann, Sabbagh, Schels, Duhnke, Riglewski, Ebeling, Awata.

Quelle: Merkur.de

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