Heimstettens Neue setzen gleich Akzente

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Clemens Kubina legt beim SVH gut los mit dem Tor zum 1:1.

SV Heimstetten - In den letzten drei Spielzeiten für den SSV Jahn Regensburg II erzielte er gerade einmal drei Tore – eines in jeder Saison –, am Samstag hat er in seinem ersten Pf...

SV Heimstetten - In den letzten drei Spielzeiten für den SSV Jahn Regensburg II erzielte er gerade einmal drei Tore – eines in jeder Saison –, am Samstag hat er in seinem ersten Pflichtspiel-Einsatz für seinen neuen Verein SV Heimstetten und bei seinem Regionalliga-Debüt sofort zugeschlagen: Clemens Kubina sicherte dem SVH mit seinem Treffer das 1:1 bei der SpVgg Greuther Fürth.

„Er hat eine gute Dynamik und ein Auge für die jeweilige Spielsituation, bringt das nötige Selbstvertrauen und das läuferische Vermögen mit“, sagt Heimstettens Trainer Rainer Elfinger über seinen neuen Außenverteidiger. Kubina war gegen die wendigen und technisch versierten Fürther mächtig gefordert, zumal die sehr früh störten und ein aggressives Pressing spielten. Das i-Tüpfelchen auf Kubinas Leistung war dann dessen Treffer zum 1:1 (77.) – nur fünf Minuten nach der Fürther Führung durch Jann George. „Bernd Häfele hat 20 Meter vor dem Fürther Tor den Ball per Kopf für mich abgelegt, ich hab‘ den Ball mit der Brust angenommen und direkt abgezogen. Irgendwie hab‘ ich sofort gewusst, der geht rein“, lässt der 24-Jährige seinen Treffer Revue passieren – der Ball senkte sich tatsächlich unter die Latte. „Das ist doch mal ein nahtloser Übergang“, scherzte Kubina, der zuletzt beim Bayernliga-Nord-Saisonfinale seines Ex-Klub SSV Jahn Regensburg II (5:1 gegen TSV Großbardorf) getroffen hatte, und die beiden Spielzeiten zuvor auch nur je einmal erfolgreich gewesen war.

„Ausgerechnet die Torchance, die am schwierigsten zu nutzen war, brachte den Erfolg“, wunderte sich Trainer Elfinger, der vor allem bei dem „Riesenbrett“ von Slaven Jokic (90.) den Torschrei auf den Lippen hatte. „Dann wäre der dreckige Sieg perfekt gewesen.“ Auch Kubina ärgerte sich ein bisschen über die Punkteteilung: Vor dem Spiel hätte ich das so unterschrieben, aber in der zweiten Halbzeit waren wir eindeutig die gefährlichere Mannschaft.“ Die Fürther Zweitliga-Reserve hatte zwar mehr Ballbesitz und spielte auch den schöneren Fußball, die besseren Chancen verbuchten allerdings die Heimstettener, die immer wieder versuchten, den Ball in die Schnittstellen der Abwehr zu chippen.

Neben Kubina kamen mit Nils Ehret (20), Sebastiano Nappo (18) und Last-Minute-Verpflichtung Danijel Majdancevic (25) drei weitere SVH-Neuzugänge zum Einsatz. „Dani wollte in seinem ersten Pflichtspiel für uns noch ein bisschen zu viel, ist aber mit seiner Abschlussstärke und seiner taktischen Finesse eine Verstärkung für uns“, befand Elfinger. Majdancevic bot sich in Fürth acht Minuten vor Schluss noch eine gute Gelegenheit, nach dem Pass von Marco Bläser rutschte er jedoch unglücklich weg.

Mit den beiden anderen Neuen war der 47-jährige Trainer ebenfalls zufrieden. Innenverteidiger Nils Ehret – er spielte bisher für den Oberligisten Bahlinger SC – habe eine große Sicherheit ausgestrahlt: „Er weiß genau, wann er weg gehen und wann er bleiben muss.“ Auch der vom Bayernliga-Absteiger FC Ismaning gekommene Mittelfeldspieler Sebastiano Nappo habe überzeugt. Rainer Elfinger: „Er verfügt über eine gute Technik, ist im positiven Sinne frech und hat sich schnell integriert.“

Quelle: fussball-vorort.de

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