SV Heimsttten: Wenn eine Pleite Hoffnung macht

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Die Löwen setzten sich gegen Heimstetten durch.

SV Heimstetten - Nach dem 0:3 im Test gegen die Löwen unter der Woche steht für den SV Heimstetten wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Am Samstag kommt der SV Schalding-Heining zum ersten Heimspiel.

Sofern eine 0:3-Niederlage überhaupt Selbstvertrauen aufzubauen vermag, so ist dies dem SV Heimstetten am Mittwoch widerfahren. Immerhin hätte man im Testspiel gegen den TSV 1860 München nach dem schnellen 0:2-Rückstand „in 75 Minuten nur ein Tor bekommen“, wie SVH-Manager Michael Matejka zufrieden feststellte. So wurde das 0:3 in Heimstetten als „kleiner Erfolg“ verbucht. Zudem genügte die Darbietung des Viertligisten, um den Sportlichen Leiter zu der Erkenntnis zu führen, „dass wir in der Liga wieder eine gute Rolle spielen werden“.

Dabei hat die Saison in der Regionalliga längst begonnen. Die Kirchheimer, die in der Vorsaison nur knapp dem Abstieg entronnen waren, haben aus zwei Spielen nur einen Punkt geholt und liegen auf Tabellenplatz 14. Am Samstag (16 Uhr) steht der erste Liga-Auftritt vor eigenem Publikum gegen den SV Schalding-Heining auf dem Programm, am Dienstag (19 Uhr) wird das Heimspiel gegen Bayreuth nachgeholt.

„Vier Punkte“ fordert der Manager aus diesen beiden Partien – „mindestens“. Soll doch ein Fehlstart wie im Vorjahr unbedingt vermieden werden. Damals war in den ersten neun Runden nur ein Sieg gelungen, begonnen hatte alles mit einer 0:6-Heimpleite gegen die U23 des FC Bayern. Heimstetten steckte von Anfang an im Keller fest und konnte sich erst am letzten Spieltag retten.

Die Zielsetzung lautet zwar erneut einzig und allein „Nichtabstieg“, wie Matejka betont. Ein bisschen früher als vergangene Saison allerdings würden dies die Heimstettener schon gern erreichen. Gerüstet seien sie allemal, betont er. „Der Kader ist definitiv stärker als vergangenes Jahr. Außerdem hatten wir da mit vielen Verletzungen zu kämpfen, das wird uns hoffentlich nicht nochmal in dieser Form passieren.“

Matejkas bekanntermaßen feines Näschen für Talente scheint ihn auch in diesem Sommer nicht im Stich gelassen zu haben. Gehen doch etwa die beiden einzigen Saisontore auf das Konto des 24-jährigen Abwehrspielers Clemens Kubina, der von Jahn Regensburg kam. „Er hat keine Angst, das gefällt mir“, lobt der Sportliche Leiter. Im 20-jährigen Nils Ehret, zuletzt beim Bahlinger SC in der Oberliga Baden-Württemberg aktiv, konnte sich zudem ein „knallharter Innenverteidiger“ bereits einen Stammplatz erobern. Ebenso wie mit Sebastiano Nappo (18, vom FC Ismaning) eine vielversprechende Offensivkraft und mit Danijel Majdancevic (25, TSV 1860 Rosenheim). „Einer der besten Spieler der Liga“, sagt Matejka überschwänglich.

Das Sorgenkind indes heißt Marcel-Pascal Ebeling. Der Angreifer war aufgrund disziplinarischer Verfehlungen zunächst in die Reserve verbannt worden. Nachdem er dort jedoch in zwei Spielen fünfmal traf, steht er nun vor einer Rückkehr in Rainer Elfingers Regionalliga-Kader. „Wir haben eine Strafe ausgesprochen, er hat ein positives Zeichen gesetzt“, öffnet Matejka dem hoch veranlagten 23-Jährigen vorsichtig die Türe.

Werden doch alle Kräfte benötigt, um einen ähnlich nervenaufreibenden Saisonverlauf wie in der vergangenen Spielzeit zu vermeiden

Quelle: fussball-vorort.de

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