FCI ist heiß auf KSC: Derbytime im Landkreis Nord

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Auf dem Posten: Ismanings Torhüter Florian Preußer fängt im Hinspiel den Ball.

FC Ismaning - In den vergangenen Jahren sind sich der FC Ismaning und der Kirchheimer SC nicht viel begegnet im Fußball-Spielbetrieb. Deshalb hat das Derby Landkreis Nord gegen Landkreis Ost in Ismaning (Samstag, 13.30 Uhr) einen besonderen Reiz.

Die Frage nach dem Derby stellt sich für den Ismaninger Trainer Xhevat Muriqi nicht: „Wir sind Nachbarn, also ist es ein Derby.“ Das gelte bei Kirchheim genauso wie bei Eching, Unterföhring oder Hallbergmoos. Ein solches Match wiederum gebe die kampfbetonte Marschroute vor. Im Hinspiel beim 0:0 war das so. Muriqi hat in Kirchheim spielerisch überlegene Ismaninger gesehen, die aber nicht nennenswert zum Torabschluss kamen.

Mit einem neuerlichen 0:0 könnte Michael Hofmann vom Kirchheimer SC gut leben. Ihm liegt die 3:6-Niederlage vom vergangenen Wochenende in Freising noch schwer im Magen. Dort führte Kirchheim 2:1 und gab nach der Pause mit drei Gegentoren in 19 Minuten alles aus der Hand. „Wir werden nicht in der gleichen Aufstellung spielen“, kündigt der Coach an, dem als ehemaligen Bundesliga-Torwart die sechs Gegentore doppelt weh tun. Seinen Keeper Markus Magdolen nimmt er aus der Mannschaft und bringt wieder Sebastian Schreiber.

Darüber hinaus hat er den einen oder anderen Verletzten zu ersetzen. Sicher fehlen werden die beiden Winterzugänge Abdelaziz Abdane und Denis Zabolotnyi sowie Marco Sirch. Zudem steht hinter Benedikt Weinzierl ein Fragezeichen. Sein Gegenüber Muriqi legt sich gerne fest, die Siegerelf von Hebertsfelden wieder aufs Feld zu schicken. Die Ausgangslage passt zum Tabellenstand der beiden Mannschaften. Die Ismaninger sind gut gestartet, haben ihr Polster zu den hinteren Plätzen ausgebaut und können recht entspannt in das Spiel gehen. In Kirchheim gibt es viele Baustellen personeller Art, mit den Gegentoren oder dem einzigen Rasenplatz in Kirchheim, den die Gemeinde bereits für den gesamten Monat April sperrte. Michael Hofmanns Team spielt somit erst auf Rasen in Ismaning und kommenden Donnerstag gegen den ASV Dachau auf Kunstrasen zu Hause.

„Wir müssen jetzt in die Spur kommen“, sagt der im Abstiegskampf steckende Trainer, „und da gibt es keine Alibis.“ Vor dem FC Ismaning hat Michael Hofmann Respekt, weil sich der Absteiger im Winter gut verstärkt hat und über einen spielerisch starken Kader verfügt. „Da haben sie mehr Qualität als wir“, sagt der Trainer und baut auf die mannschaftliche Geschlossenheit in seinem Team. Aber auch Ismanings Coach Muriqi hat nach mehreren Spielbeobachtungen in Kirchheim positive Worte für den nächsten Gegner übrig: „Sie werden mit ihrer Qualität aus dem Keller rauskommen, weil es in der Landesliga schlechtere Mannschaften gibt. Nur sollen sie die Punkte andere Mannschaften als uns holen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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