Vorberichte Kreisklasse 3

Herausforderung für Höhenrain - Münsing empfängt GAP-Reserve

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Eine lange Pause droht dem Münsinger Florian Buchloh (li.) mit Verdacht auf Syndesmosebandriss.

FCKS-Trainer Wagner fordert von seiner Mannschaft in Penzberg „besseren Fußball“. Münsing ist noch auf Formsuche. Höhenrain erwartet Huglfing zum Aufsteigerduell. Benediktbeuern-Coach Link hofft auf einen Punkt in Bad Kohlgrub. 

ESV Penzberg – FC Kochelsee Schlehdorf (Sa., 15.30 Uhr) – Angesichts der Umstände konnte Maxi Wagner mit dem Auftakt-Unentscheiden gegen Bad Kohlgrub einigermaßen gut leben. Prinzipiell aber erwartet der neue Trainer des FCKS „besseren Fußball“ von seiner Elf. Bestenfalls bereits am Samstag, wenn der FC beim ESV Penzberg zu Gast ist. Ein kurzer Plausch mit dem Mannschaftsrat führte nicht zu den erhofften Aufschlüssen. Die Nervosität, die seine Schützlinge über weite Teile der Saisonpremiere begleitete, bleibt ein Rätsel. Die Eisenbahner sind ihrerseits mit einer 0:1-Niederlage bei der Spielgemeinsachaft aus Oberhausen und Weilheim gestartet. Wagner war Zaungast dieses Kräftemessens, hat sich zudem von ESV-Coach Stefan Korpan das Fehlen einiger Spieler bestätigen lassen. Da deren Rückkehr mehrheitlich bevorsteht, geht der FC-Trainer von einem schlagkräftigeren ESV-Team aus. Ohnehin werde Korpans „routinierte Truppe“ den Sechzehner gut verteidigen. Entsprechend entschlossen muss der Torabschluss ausfallen. Mit seiner Defensive ist Wagner indes prinzipiell zufrieden: „Sie hat wenig zugelassen.“ Gleichwohl müsse die Hintermannschaft in prekären Situationen die Abkehr von spielerischen Lösungen betreiben, stattdessen den Ball „einfach ins Aus dreschen“. Zweifellos lasse sich nicht jeder Gefahrenherd auf die schmucke Art löschen. In Sachen Aufstellung setzt Wagner auf die Namen der Vorwoche. Stefan Raffeiner könnte nach einer weiteren Trainingswoche die für die Startelf notwendigen Fitness erreicht haben. Derweil fehlt Tino Krönauer wegen eines privaten Termins.  or

FCKS: F. Lantenhammer, Simmeth, Reissenweber. Nedeljkovic, Wagner, Syrowatka, Kammerlochner, Sam, Kröner, Scheindler, Leiß – A. Huber, Raffeiner, Klinger, V. Huber, Moser.

SV Münsing-A. – 1. FC Garmisch-Partenkirchen II (So., 16 Uhr)– In einer ausgeglichen Liga entscheiden in der Regel Tagesform und Aufstellung über den Spielausgang, meint Christos Georgiadis. Und so gesehen ist sein Team vor der Heimpremiere der Saison gegen die Garmischer Landesliga-Reserve nicht zu beneiden. Von der Bestbesetzung ist seine Mannschaft derzeit weit entfernt. Seit dieser Woche bereichert Florian Buchloh mit Verdacht auf Syndesmosebandriss das Münsinger Lazarett. „Und unsere Form suchen wir auch noch“, macht der Coach deutlich, dass das 2:2 in Eglfing zum Saisonauftakt noch viel Luft nach oben offenbarte. „Aber wir werden nicht Trübsal blasen“, betont Georgiadis, der mangels Alternativen wie schon letzte Woche wieder selbst auf der Bank Platz nimmt. „Ich hoffe aber, dass ich nicht zum Einsatz komme.“ Was bedeuten würde, dass seine Jungs es gegen Garmisch selbst richten. „So schlecht schaut’s nicht aus“, gibt sich der SV-Trainer optimistisch. „Wir haben gut trainiert. Und was letztlich zählt, ist vor allem der Wille, den Gegner zu besiegen.“  rst

SVM/A: Maier – Hohenadl, Auer, Cikos, Pflieger, L. Hirn, M. Suttner, Müller-Menrad, Ehgartner, Fiene, Gkouziotis, Singer, Gampl, Georgiadis, M. Hirn (ETW).

FC Bad Kohlgrub – TSV Benediktbeuern (Sa., 15 Uhr) – Mit einem torlosen Unentschieden sind die Benediktbeurer in die Saison gestartet. Ihr neuer Trainer Willi Link war mit dem Spielausgang gegen Unterammergau nicht einverstanden. Sollte seine Mannschaft beim FC Bad Kohlgrub den Platz nicht als Verlierer verlassen, wäre der Coach jedoch absolut zufrieden: „Für mich gehören die Ammertaler mit zu den Aufstiegsaspiranten, auch wenn sie selbst etwas tiefstapeln.“ Sollte ein Punkt das Ziel sein, dann ist für Link eine Topleistung mit viel Kampf erforderlich: „Spielerisch werden uns die Gastgeber wohl einen Schritt voraus sein, zumal wir urlaubsbedingt noch immer ziemlich dezimiert sind.“ Natürlich soll auch der erste Saisontreffer erzielt werden. Wichtiger ist dem Trainer allerdings, kein Gegentor zu kassieren. Link stellt klar: „Eine konsequente Defensivarbeit hat vom Anpfiff weg Priorität.“  dh

TSV: Rieder – Th. Pölt, F. Deiser, Göttinger, Veicht, Zelfel, Schandl, B. Guggemos, M. Bauer, Teufel, Sziedat, Bacher, B. Geiger.

FSV Höhenrain – SC Huglfing (So., 15 Uhr) – Lernen, Rückschläge wegzustecken: Das sah Gerhard Gleißner vor Saisonbeginn als wesentliche Herausforderung für sein Team an. Und darin kann sich der FSV Höhenrain nach der 2:4-Niederlage beim ASV Antdorf gleich beginnen. „Natürlich war die Mannschaft anfangs enttäuscht“, sagt der FSV-Trainer, „aber wir werden jetzt im ersten Heimspiel neu starten.“ Auch Mitaufsteiger Huglfing musste am ersten Spieltag Lehrgeld zahlen, ging daheim gegen den SV Eurasburg-Beuerberg mit 1:6 baden. „Wir werden das Ergebnis einzuschätzen wissen“, lässt Gleißner anklingen, dass man den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen werde. Zumal es nach den bisherigen Erkenntnissen im eigenen Team genug zu verbessern gilt. „Wir haben in Andorf zu viele Fehler im Spielaufbau gemacht, die müssen wir minimieren“, so der Coach. „Und die Chancen natürlich besser nutzen.“ Was nicht einfacher wird, angesichts eines personellen Rückschlags, den der FSV hinnehmen muss: Mittelstürmer Franz Schaller verletzte sich am Knie und fällt laut Gleißner mindestens sechs bis acht Wochen aus.  rst

FSV: Closs – Oberrieder, M. Huber, Ammann, Pauli, Mock, Dotzer, Lutz, Schneider, Ohlhof, B. Huber, Lech, Feirer, Spittak, Scharl (ETW).

Texte: Oliver Rabuser / Hans Demmel / Rudi Stallein

Quelle: Merkur.de

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