Volleyball

Horror-Bilanz gegen die Häfler

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Ehemals Herrschinger Spielmacher, jetzt Co-Trainer beim VfB Friedrichshafen: Patrick Steuerwald. 

Die Bilanz der Herrschinger Bundesliga-Volleyballer gegen den VfB Friedrichshafen ist verheerend: Jedes der bisherigen 13 Duelle verloren die WWK Volleys. Am Samstag kommt der  Deutsche Rekordmeister in die Herrschinger Nikolaushalle.

HerrschingDer Ärger nach der sowohl unglücklichen als auch unnötigen 2:3-Auswärtsniederlage bei den Bisons Bühl ist verraucht. „Wir müssen nach vorne schauen“, sagt Max Hauser, Cheftrainer der WWK Volleys Herrsching. Bis Weihnachten hat der Volleyball-Bundesligist vom Ammersee nämlich noch einige hochkarätige Aufgaben zu bewältigen. Zunächst empfangen die Herrschinger an diesem Samstag, 19 Uhr, den VfB Friedrichshafen zum Süd-Derby. Danach geht es noch zu den Topteams Berlin Recycling Volleys (DVV-Pokalhalbfinale) und United Volleys Frankfurt, ehe zum Jahresausklang das auf dem Papier einfachste Duell gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen ansteht. Anschließend macht die Bundesliga eine knapp vierwöchige Winterpause.

Zunächst aber heißt es am Samstag: Herrsching gegen Friedrichshafen, Ammersee gegen Bodensee, David gegen Goliath. Gegen kein anderes Bundesliga-Team hat das Hauser-Team eine schlechtere Bilanz. In mittlerweile 13 Vergleichen zogen die Herrschinger immer den Kürzeren. Lediglich in der Saison 2016/2017 konnte man den Häflern in beiden Partien jeweils einen Zähler abluchsen.

Auch im 14. Süd-Duell ist die Favoritenrolle klar verteilt. Die Bilanz der Gäste liest sich mehr als eindrucksvoll. Acht Spiele, acht Siege, 23 Punkte, Platz zwei hinter den Berlin Recycling Volleys (26). Die WWK Volleys haben 14 Zähler auf ihrer Haben-Seite und rangieren punktgleich mit dem Dritten (Frankfurt) und Vierten (Haching) auf dem fünften Platz. So schön die Momentaufnahme auch ist, der Blick geht eher nach unten als nach oben. Das Erreichen der Playoffs ist auch in diesem Jahr das große Ziel. Aktuell schaut es ganz gut aus. Noch nie zuvor in der Bundesliga-Historie war ein Herrschinger Team nach acht Spieltagen so gut platziert. Der Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz beträgt aktuell komfortable sechs Zähler.

In Reihen des VfB Friedrichshafen finden sich mit Daniel Malescha und Patrick Steuerwald gleich zwei Ex-Herrschinger. Steuerwald, zwischen 2015 und 2017 Spielmacher in Herrsching, ist seit dieser Saison als Co-Trainer bei den Häflern beschäftigt. Der 33-Jährige beendete im Sommer seine aktive Karriere bei den United Volleys Frankfurt. In Friedrichshafen ist er die rechte Hand von Coach Michael Warm, der im Sommer die Nachfolge von Vital Heynen antrat. Seit zehn Tagen kann sich Warm nun auch voll und ganz auf die Aufgabe beim VfB Friedrichshafen konzentrieren. Sein Engagement als österreichischer Nationaltrainer wurde am 20. November beendet. Diagonalangreifer Daniel Malescha wechselte im Sommer 2016 vom Ammersee an den Bodensee und reifte dort zum Nationalspieler. Der 25-Jährige ist allerdings hinter dem Mazedonier Nikola Gjorgiev nur die Nummer zwei auf der Diagonalen.  

Quelle: Merkur.de

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