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Dorfen 2 kämpft gegen St. Wolfgang um Aufstiegsrelegation

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Von: Tobias Fischbeck

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Dorfener Jubel: So soll es auch nach der Partie gegen St. Wolfgang aussehen.
Dorfener Jubel: So soll es auch nach der Partie gegen St. Wolfgang aussehen. © Günter Herkner

Das ist ein Herzschlagfinale um Platz zwei in der Erdinger A-Klasse

Dorfen – Es ist ein Herzschlagfinale um den zweiten Tabellenplatz in der A-Klasse 8, der zur Relegation berechtigt. Im direkten Duell reicht dem TSV Dorfen 2 diesen Samstag gegen den TSV St. Wolfgang ein Punkt. Das Team von Trainer Harry Weiß dagegen braucht, wie beim 1:0 in der Vorrunde, wieder einen Sieg, um noch auf Platz zwei zu springen.

Beide Teams haben eine starke Saison gespielt, bestechen durch ihre defensive Kompaktheit und Offensivstärke und haben nach der Hinrunde eine beeindruckende Aufholjagd gestartet. Während Dorfen einen Punkt mehr eingefahren hat, ist die St. Wolfganger Offensive um fast 20 Tore besser als die von Spielertrainer Nik Jensen.

„Mit unserer Aufholjagd haben wir uns noch einmal ein Highlight erkämpft. Unser Tor-Plus ist kein Vorteil. Es ist ein Lokalderby. Wir wissen, dass wir gewinnen müssen“, so St. Wolfgangs Trainer Harry Weiß. Er schiebt aber den Druck dem Gegner zu: „Dorfen muss aufsteigen. Das hat man immer wieder gehört. Wir können aufsteigen. Da ist der Druck schon ein anderer“, sagt Weiß.

„Einspruch. Vor der Saison hätten wir Platz drei unterschrieben. Wir mussten viele Spieler aus der A-Jugend einbauen, der Kader wurde neu zusammengewürfelt. Meine Mannschaft ist brutal jung. Und St. Wolfgang versucht seit drei oder vier Jahren aufzusteigen“, sagt Jensen.

Weiß rechnet damit, dass bei Dorfen Spieler auf der ersten Mannschaft zum Einsatz kommen. Dem widerspricht Jensen: „Wie schon gegen Ottenhofen wird das auch diesmal nicht passieren. Die Spieler wären in der ersten Mannschaft für zwei Wochen gesperrt. Und es ist auch nicht unser Anspruch.“

Beide Trainer schätzen den Gegner ähnlich ein. „Mal schauen, wer stabiler ist, sowohl mental als auch physisch“, sagt Weiß. Wie er Dorfen taktisch knacken will, verrät er nicht: „Ich habe eine Vorstellung, wie das klappen soll. Wir werden uns zumindest nicht hinten rein stellen und unsere Chancen bekommen.“ St. Wolfgang reist mit komplettem Kader an.

„Auch wir wollen am Samstag auf Sieg spielen. Unsere Variabilität ist besser, dafür hat St. Wolfgang Individualisten und die beste Defensive. Wir müssen Standards vermeiden. Da sind sie durch Peinelt brandgefährlich. Und natürlich müssen wir auf ,Luki‘ (Loidl) aufpassen“, betont Dorfens Trainer.

Für den so wichtigen Saisonabschluss kehren Co-Spielertrainer Thomas Ertl, Felix Blaha, Simon Katterloher und Immanuel Böker zurück. „Ich habe die Qual der Wahl“, so Jensen. Einzig Daniel Müller wird ausfallen.  fis

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