Ex-Hachinger im Interview

Hingerl: "Ist nicht alltäglich, gegen den Bruder zu spielen"

Kevin Hingerl spielte für die SpVgg Unterhaching und den TSV Buchbach. Aktuell ist er beim SV Wacker Burghausen unter Vertrag. Foto: Michael Buchholz

München - Kevin Hingerl kommt aus der Jugend der SpVgg Unterhaching. Mittlerweile spielt der 24-Jährige beim SV Wacker Burghausen. Vor der Saison haben die Burghauser den Profibetrieb eingestellt. Im Interview mit  nennt Hingerl die Unterschiede zu dieser Spielzeit und die Duelle mit seinem kleinen Bruder Marco.

Kevin Hingerl ist gebürtiger Münchner. Seine Jugend verbrachte er bei der SpVgg Unterhaching, bei der er auch den Schritt zum Profi schaffte. Über den TSV Buchbach wechselte Hingerl 2015 zum SV Wacker Burghausen. Den Name Hingerl kennt man, wenn man sich mit dem bayerischen Fußball auskennt. Nicht nur Kevin spielt in der Regionalliga Fußball, sondern auch sein zwei Jahre jüngerer Bruder Marco. Der spielt nämlich bei der Reservemannschaft des FC Bayern München. Am 29. September ist es soweit, dann kommt es in der Wacker-Arena zum Duell der Hingerl-Brüder. 

Mit 14 Punkten aus zehn Spielen bist Du mit dem SV Wacker Burghausen gut in die Saison gestartet. Was traust Du Deiner Mannschaft dieser Saison noch zu?

Wir haben dieses Jahr wieder eine gute Mannschaft. Das hat man auch die letzten Partien, ausgenommen gegen Eichstätt gesehen. Wir schauen einfach von Spiel zu Spiel. Am Ende werden wir dann sehen was dabei rauskommt.

Du spielst jetzt Deine dritte Saison beim SV Wacker Burghausen. Der SV hat vor der Saison den Profi-Fußball abgemeldet. Merkst du da einen großen Unterschied beim Training und den Spielen?

Ich persönlich merke keinen Unterschied. Die Trainingsintensität ist so gesteuert, dass wir in einer Einheit zwei Einheiten unterbringen. Meistens trainieren wir auch an einem Tag in der Woche vormittags und nachmittags. Bis auf die Uhrzeit der Trainingseinheiten hat sich also nichts geändert.

Du hast viele Jahre für die SpVgg Unterhaching gespielt. Die SpVgg ist ein sehr familiärer Verein. Hast Du noch Kontakt zu jemandem aus dem Verein?

Meine Eltern wohnen immer noch in Unterhaching. Das heißt, dass ich eigentlich wöchentlich dort bin, aber wirklich Kontakt hab ich zu niemandem mehr. Ab und zu läuft man sich mal über den Weg, dann grüßt man sich natürlich, aber das war es dann auch.

In den letzten beiden Jahren haben die Regionalliga-Bayern-Meister den Durchmarsch in die 2. Bundesliga geschafft. Traust du den Hachingern diese Leistung auch zu? 

Haching hat eine gute Mannschaft. Das haben sie letztes Jahr unter Beweis gestellt. Aber die dritte Liga ist nochmal eine andere Hausnummer wie die Regionalliga. Deswegen kann ich das nicht beurteilen, ob es klappt oder nicht. Sie werden aufjeden Fall nicht hinten mitspielen dafür ist die Qualität zu hoch.

Am 29.09. triffst Du auf die Bayern-Reserve bei der auch Dein kleiner Bruder spielt. Letzte Saison habt ihr schon gegeneinander gespielt. Beide Partien gingen Unentschieden aus. Wie sehr brennt es in Dir gegen Deinen Bruder zu gewinnen?

Die Spiele waren natürlich was ganz besonderes. Es ist ja nicht alltäglich, dass man gegen seinen kleinen Bruder spielen kann. Für unsere Mutter waren die beiden Ergebnisse natürlich so perfekt, aber ich selbst will natürlich unbedingt gegen ihn gewinnen.

Das Interview führte Michael Gruber

Quelle: fussball-vorort.de

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