Brexit-Showdown: John Bercow blockiert entscheidende Abstimmung am Montag

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Hinten unsicher, vorne viel zu harmlos

Fürstenfeldbruck -Fehlstart für den SC Fürstenfeldbruck: Nach der 0:2 (0:0)-Pleite beim TSV Gersthofen steht nur ein mageres Pünktchen nach drei Spielen auf der Habenseite.

Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Brucker den Ausfall von Sturmführer Christian Schmid nicht kompensieren können. Ersatz Muzzi Gür müht sich zwar redlich. Der vor einem Jahr noch für die Kreisklassisten vom TSV West erfolgreiche Torjäger kann den Ex-Regionalligastürmer Schmid aber ersetzen. So tut sich der SCF schwer, Großchancen zu kreieren. Wenn das doch mal klappt, werden die Möglichkeiten leichtfertig vergeben.

Aufeinandertreffen zweier Gescholtener

Die mangelnde Chancenverwertung kostete auch in Gersthofen ein besseres Ergebnis. Denn die Brucker zeigten sich von ihrem 0:4 unter der Woche in Pipinsried zunächst besser erholt als die Gersthofener von ihrer 1:5-Schlappe in Affing. Aber weder Gür, noch Koray Altinay oder Josef Welzmüller brachten ihre Möglichkeiten in der Anfangsphase im Tor unter. Trotzdem war Trainer Dirk Teschke mit seiner Elf bis dahin zufrieden. „Von Gersthofen kam in der ersten Hälfte so gut wie gar nichts.“ Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. So konsequent die Brucker derzeit ihre Möglichkeiten im Sturm auslassen, so sehr kann man darauf wetten, dass sie sich in der Abwehr schließlich einen Klops leisten. Diesmal dauerte es bis zur 50. Minute, ehe Stefan Nießeler am langen Pfosten sträflich alleine zum Abschluss kam und Gastgeber Gersthofen mit 1:0 in Führung brachte.

Gegentor durch Rückpass eingeleitet

Noch bitterer war das 2:0 durch Paul Fischer. Ein Rückpass von Josef Welzmüller geriet zu kurz. Der Ex-Brucker Andreas Neumeyer hatte keine Mühe, den Ball vor SCFTorhüter Sebastian Steidle abzulaufen. Den Querpass des Adelshofeners musste Fischer dann nur noch über die Linie drücken. Es passt zum unglücklichen SCF-Bild, dass der Torschütze zum Zeitpunkt seines Erfolgs eigentlich gar nicht mehr auf dem schwache Unparteiische Martin Bruckmayer aus Altötting übersah nicht nur eine klare Tätlichkeit des Gersthofeners gegen Koray Altinay. Kurze Zeit später ließ er Fischer auch nach einem üblen Tritt gegen SCF-Kapitän Janis Crone ungestraft davonkommen.

Was Teschke besonders ärgerte: „Bei der Tätlichkeit ermahnte der Schiri den gefoulten Koray Altinay schärfer als den Übeltäter.“ Eine Mitschuld an der Niederlage gab der SCF-Coach dem Unparteiischen aber nicht. Vielmehr habe seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit wieder einmal viel zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Auch der Fehler vor dem 0:2 wurmte Teschke mächtig: „So einen Pass darf auch ein 19-Jähriger einfach nicht spielen.“

von Andreas Daschner

Quelle: fussball-vorort.de

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